Allgäu

Schwertransporte scheitern an Schildern

Die Helfer des Schwertransports kamen mit ihren Werkzeugen bei den eisigen Temperaturen an ihre Grenzen. (Symbolbild)

Die Helfer des Schwertransports kamen mit ihren Werkzeugen bei den eisigen Temperaturen an ihre Grenzen. (Symbolbild)

Von dpa

Zwei Schwertransporte haben im Allgäu wegen zu vieler in den Weg ragender Straßenschilder eine Zwangspause einlegen müssen. Die beiden mehr als 27 Meter langen und mehr als 5,5 Meter breiten Fahrzeuge sollten eigentlich in der Nacht große Stahlbehälter von Wangen in Baden-Württemberg nach Marktoberdorf im Ostallgäu bringen, wie die Polizei mitteilte. Doch dazu hätten Helfer viele Verkehrszeichen entfernen müssen - was wegen der Eiseskälte schwierig war.

Einige Schilder und Wegweiser hätten wegen der frostigen Temperaturen nicht einfach so abmontiert werden können, teilten die Beamten mit. Also hätten die Helfer mit Akku-Winkelschleifern mehrere Schilder umgelegt - bis bei Dietmannsried, etwa auf halber Strecke, sämtliche Akkus für die Werkzeuge leer gewesen seien. Den Helfern hinter dem Transport seien zudem die Materialien ausgegangen, um die Schilder und Wegweiser wieder aufzustellen.

Die Fahrt der beiden Schwertransporte und sämtlicher Begleitfahrzeuge endete daher vorerst auf einer Umgehungsstraße bei Dietmannsried, die deshalb gesperrt wurde. Autofahrer mussten deshalb am Donnerstag durch den Ort fahren - die Schwertransporte dürfen gemäß ihren Genehmigungen nämlich nur nachts unterwegs sein.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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