Polizei

Rottweiler springt Kinderwagen an - Halter droht Bußgeld

Nach dem Angriff auf den Kinderwagen entfernte sich der Hundebesitzer vo Ort des Geschehens. (Symbolbild)

Nach dem Angriff auf den Kinderwagen entfernte sich der Hundebesitzer vo Ort des Geschehens. (Symbolbild)

Von dpa

Der Kampfhund, der laut Polizei einen Kinderwagen mit einem Baby im Allgäu angegriffen hat, war nicht bei den Behörden gemeldet. Der 13 Monate alte Rottweiler attackierte den Kinderwagen am Freitag auf einem Spielplatz, hieß es in einer Mitteilung der Beamten. Die Mutter habe ihr elf Monate altes Kind noch aus dem Wagen nehmen können. Beim Weglaufen stürzte die schwangere Frau, verletzte sich aber nicht.

Der Hundebesitzer habe sich nach dem Vorfall in Immenstadt im Allgäu schnell vom Ort des Geschehens entfernt. Als die Polizei den 37-Jährigen fand, habe der Mann Probleme gehabt, das Tier unter Kontrolle zu halten. Auf das Herrchen kommen aber keine strafrechtlichen Ermittlungen zu, wie ein Polizeisprecher sagte. Alle Beteiligten seien unverletzt geblieben. Weil das Tier nicht bei den Behörden registriert war, leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.

In einer ersten Mitteilung berichteten die Ermittler, dass der Hund keinen Maulkorb trug und keinem Wesenstest unterzogen wurde. Nach weiteren Ermittlungen ergänzte die Polizei nun, eine Pflicht zum Tragen eines Maulkorbs habe für den Hund nicht bestanden. Ebenso sei ein Wesenstest erst ab einem Alter von 18 Monaten nötig.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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