Einsatzkräfte

Regierungsfraktionen wollen „Bayerischen Uniformtag“

Wer bei der freiwilligen Feuerwehr mitmacht, soll das nach dem Willen der Freien Wähler einmal im Jahr bei der Arbeit zeigen dürfen. (Symbolbild)

Wer bei der freiwilligen Feuerwehr mitmacht, soll das nach dem Willen der Freien Wähler einmal im Jahr bei der Arbeit zeigen dürfen. (Symbolbild)

Von dpa

Die Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern wollen in Bayern einen „Uniformtag“ für Einsatzkräfte. Mit einem Dringlichkeitsantrag der beiden Fraktionen im Landtag soll die Staatsregierung zur Einführung aufgefordert werden, wie aus der Vorlage hervorgeht.

„Künftig sollen Einsatzkräfte an einem ausgewählten Tag auf freiwilliger Basis und nach Rücksprache mit ihrem Arbeitgeber in ihrer jeweiligen Uniform am Arbeitsplatz erscheinen können“, erklärt der kommunalpolitische Fraktionssprecher der Freien Wähler Roland Weigert. „Ziel ist es, über den visuellen Effekt das Engagement in der Gesellschaft zu stärken“, sagt sein Fraktionskollege Bernhard Pohl. „Als Vorbild dient uns der "Uniform at Work Day" in Skandinavien.“

„Nicht alle Helden tragen ein Cape, viele tragen Uniform“, sagt der innenpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag, Holger Dremel. „Ob bei Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Bundeswehr, Polizei oder Justiz: Sie alle verdienen Respekt und Anerkennung.“ Gleichzeitig stärke ein gemeinsamer Tag auch das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen. Und im Ernstfall komme es darauf an, „dass alle Hand in Hand arbeiten. Auch dazu soll der Uniformtag beitragen.“

Laut Antrag richtet sich der Uniformtag an ehrenamtlich wie hauptamtlich tätige „Kräfte der Feuerwehren, der freiwilligen Hilfsorganisationen sowie des Landesverbands Bayern im Technischen Hilfswerk, die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, insbesondere deren Reservisten, sowie solidarisch unterstützend an weitere uniformtragende Kräfte etwa der Polizei oder im Justizvollzugs- bzw. Justizwachtmeisterdienst.“ Die meisten hauptamtlichen Einsatzkräfte dürften ihre Uniformen aber ohnehin am Arbeitsplatz tragen.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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