Sorge um Komponisten

Ralph Siegel muss Reise aus gesundheitlichen Gründen absagen

Siegel hatte zuletzt eine Bewerbung für den ESC-Vorentscheid abgesendet. (Archivbild)

Siegel hatte zuletzt eine Bewerbung für den ESC-Vorentscheid abgesendet. (Archivbild)

Von dpa

Nach seiner schweren Erkrankung samt künstlichem Koma im Sommer hat Schlagerkomponist Ralph Siegel erneut gesundheitliche Probleme. An diesem Donnerstag hätte er eigentlich in Füssen bei einer Aufführung seines Musicals „Zeppelin“ dabeisein wollen - musste die Reise zum Festspielhaus am Forggensee im Allgäu aber nun absagen. Das teilte seine Frau Laura mit. Siegel war erst vor wenigen Wochen nach einer schweren Erkrankung wieder nach Hause zurückgekehrt.

„Natürlich wäre Ralph Siegel bei diesem besonderen Termin sehr gerne persönlich dabei gewesen. Aus gesundheitlichen Gründen und auf ausdrücklichen ärztlichen Rat ist es ihm derzeit jedoch noch nicht möglich, die Reise anzutreten“, heißt es in der Mitteilung von Laura Siegel, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Man bitte herzlich um Verständnis und darum, „seine Abwesenheit ausschließlich vor diesem Hintergrund zu verstehen. Ralph Siegel benötigt im Moment noch etwas Zeit und Geduld und folgt verantwortungsvoll dem Rat seiner Ärzte.“

Siegel will mit 81 noch mal zum ESC

Der Schlagerkomponist, seit wenigen Wochen 81 Jahre alt, hatte nach seiner Rückkehr nach Hause bekanntgegeben, er habe sich mit einer Neuauflage der Gruppe „Dschingis Khan“ um den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest (ESC) beworben. „Das haben wir gerade noch eingereicht. Jetzt sind wir sehr gespannt“, sagte Siegel dem Portal „Schlagerpuls“ kurz nach seiner Rückkehr nach Hause. „Ich wünsche mir einfach nur, in der Vorentscheidung dabei zu sein. Ich habe wirklich was Tolles eingereicht.“

Ralph Siegel zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schlagerkomponisten und -produzenten. Er hat rund 3.000 Lieder veröffentlicht, sein bekanntester Hit ist „Ein bisschen Frieden“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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