Raubkatze in Oberbayern?
Pumaverdacht im Kreis Erding: Polizei jetzt mit Reiterstaffel unterwegs

Ehsan Monajati/dpa
Bei der Suche nach einer mutmaßlichen Raubkatze kommen jetzt berittene Polizisten zum Einsatz.
Die Suche nach einer möglichen Raubkatze oder ihren Spuren im Landkreis Erding geht jetzt auch zu Pferde weiter. Im Notzinger Moos und in der Umgebung kommt eine Pferdestaffel zum Einsatz, wie die Polizei mitteilte. Dort hatte am späten Dienstagabend ein Jäger eine verdächtige Katze mit einem Nachtsichtgerät gefilmt. Es besteht der Verdacht, dass es sich um einen Puma handeln könnte.
Die Reiterstaffel könne sich in dem Naturschutzgebiet anders bewegen und erreiche andere Orte als Menschen zu Fuß oder mit Fahrzeugen, sagte ein Polizeisprecher. Man sei weiterhin dabei zu verifizieren, um was für ein Tier es sich bei der Sichtung gehandelt habe. Bisher seien keine weiteren Spuren aufgetaucht oder Sichtungen gemacht worden. Auch Hinweise aus der Bevölkerung hätten nichts Konkretes erbracht.
Seit der Sichtung wurde bereits mit Beamten am Boden, Drohnen, Hubschraubern und Polizeihunden nach der Katze oder ihren Spuren gesucht. Auch neue Wildkameras wurden installiert. Bislang blieb alles ohne Ergebnis.









