DFB-Pokal-Finale
Pokalkrawalle: DFB reduziert Geldstrafen für Bayern und VfB

Michael Kappeler/dpa
Der FC Bayern und der VfB Stuttgart müssen für das Fehlverhalten ihrer Fans nun etwas weniger zahlen. (Archivbild)
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die hohen Geldstrafen für den FC Bayern München und den VfB Stuttgart nach dem massiven Einsatz von Pyrotechnik im DFB-Pokal-Finale Ende Mai reduziert. Beide Clubs sollten zunächst 260.000 Euro zahlen. Nach ihren Einsprüchen teilte der Verband nun mit, dass der VfB nur noch eine Strafe von 200.000 Euro bezahlen muss, der FC Bayern noch 170.000 Euro. Ein Drittel der Beträge können die beiden Clubs jeweils für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.
Hunderte pyrotechnische Gegenstände gezündet
Das habe das Sportgericht nach den Einsprüchen der beiden Bundesligisten gegen das Urteil von Mitte Juli im schriftlichen Verfahren entschieden, erklärte der DFB. Eine Begründung für das geringere Strafmaß lieferte der Verband in seiner Mitteilung nicht. Gegen die aktuelle Entscheidung können der FC Bayern und der VfB innerhalb einer Woche beim DFB-Bundesgericht in Berufung gehen.
Während des Pokal-Endspiels in Berlin hatten beide Fanlager laut früheren DFB-Angaben jeweils etwa 300 pyrotechnische Gegenstände gezündet. Das Finale, das der FC Bayern mit 3:0 gewann, musste wegen der erheblichen Rauchentwicklung in der 55. Minute für drei Minuten unterbrochen werden.








