Sportler verletzt

Mehrere Gleitschirm-Abstürze in den Alpen am Pfingstmontag

Mehrere Piloten sind bei den Unfällen verletzt worden. (Symbolbild)

Mehrere Piloten sind bei den Unfällen verletzt worden. (Symbolbild)

Von dpa

Mehrere Menschen sind am Pfingstmontag in den Alpen mit Gleit- und Fallschirmen abgestürzt und verletzt worden. Dabei waren auch Rettungshubschrauber im Einsatz, um die Verletzten in Krankenhäuser zu bringen, wie die Polizei mitteilte. An der Hochries (Landkreis Rosenheim) in den Chiemgauer Alpen stürzte eine 36-Jährige bei einem Fallschirm-Ausbildungsflug. Die rechte Seite des Schirms sei kurz nach dem Absprung eingeknickt. Sie erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper und kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus.

Kurz zuvor waren am selben Berg zwei Gleitschirmpiloten in Bäumen hängengeblieben. Einer davon - ein 67-Jähriger - wurde aus dem Baum befreit und ebenfalls mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei ihm bestand der Verdacht auf einen Sprunggelenkbruch. Der andere 40 Jahre alte Pilot verhedderte sich mit den Leinen seines Fluggeräts in einem Baum. Die Bergwacht brachte den unverletzten Mann in eine nahegelegene Hütte.

Auch im Allgäu beschäftigten Gleitschirmfliegerunfälle die Einsatzkräfte. Drei Abstürze fanden dort am Breitenberg in Pfronten (Landkreis Ostallgäu) statt. Der vierte wiederum am Buchenberg in den Ammergauer Alpen. Ein 30-Jähriger wurde dabei schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. Ein zweiter Luftsportler wurde leicht verletzt und medizinisch versorgt, so die Polizei. Glimpflich endeten die Unfälle für zwei andere Piloten denn sie blieben unverletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen Flugfehler sowie das Unterschätzen der Windverhältnisse Unfallursache gewesen sein, teilte die Polizei mit. Laut einem Polizeisprecher war der Wind nicht außergewöhnlich stark. Einzelne Böen in Kombination mit Flugfehlern können aber zu Unfällen führen, hieß es.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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