Eisbach

Manipulation am Wehr - Eisbachwelle lahmgelegt

Surfen an der Eisbachwelle ist wieder einmal nicht möglich - Grund sind Arbeiten wegen Manipulationen an einem Wehr. (Archivbild)

Surfen an der Eisbachwelle ist wieder einmal nicht möglich - Grund sind Arbeiten wegen Manipulationen an einem Wehr. (Archivbild)

Von dpa

Nach einer mutmaßlichen Manipulation an einem Wehr im Englischen Garten wird der Wasserstand im Eisbach und im Fabrikbach für mehrere Stunden stark abgesenkt. Das Wasserwirtschaftsamt München müsse dafür Arbeiten am sogenannten Aufteilungswehr vornehmen, teilten Stadt und Wasserwirtschaftsamt mit. Unbekannte hätten an den Dammbalken der Wasserverteilung manipuliert; das Wasserwirtschaftsamt habe deshalb das Umweltreferat informiert.

Der Fabrikbach ist ein künstlich angelegter Seitenarm der Isar und Teil des Bachsystems des Englischen Gartens. Die Pegelabsenkung betrifft auch die Eisbachwelle. Während der Arbeiten sei Surfen dort nicht möglich, teilten die Behörden mit. Die Manipulation habe zudem eine Gefahrenquelle für Schwimmende geschaffen, so das Wasserwirtschaftsamt.

Das Wehr regelt die Wassermengen im Eisbach und im weiteren Bachsystem des Englischen Gartens bis nördlich von Garching. Eine falsche Verteilung kann den Behörden zufolge erhebliche Folgen haben: Bei zu wenig Wasser können Bachabschnitte trockenfallen und Lebensräume geschützter Fischarten gefährdet werden. Bei zu viel Wasser drohen Überschwemmungen. Das sei aktuell der Fall, da die Isar nach Regenfällen viel Wasser führe.

Durch die Manipulation sei es nicht mehr möglich, die Wassermengen korrekt einzustellen. Deshalb seien die Arbeiten an der Anlage dringend erforderlich. Die zuständigen Behörden sowie Anlieger und Surfvereine wurden vorab informiert.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

Themen des Artikels folgen

Alle Artikel zu gefolgten Themen und Autoren finden Sie bei mein idowa

Finden, was Sie suchen: Sie können sich Artikel von idowa in der Google-Suche nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr Informationen zur kostenlosen Google-Funktion finden Sie auf unserer Infoseite.

Keine Kommentare


Neueste zuerst Älteste zuerst Beliebteste zuerst
alle Leser-Kommentare anzeigen
Leser-Kommentare ausblenden

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.