Synode
Landeskirche muss sparen - und will Orientierung geben
Bayerns Landesbischof Christian Kopp sieht die Kirche als einen Ort der Orientierung in unsicheren Zeiten. Angesichts von Spannungen, Misstrauen und Radikalisierung seien solche Orte nötig, sagte er auf der Tagung der Landessynode in Bayreuth. In der Kirche könnten Menschen miteinander sprechen, Spannungen würden ausgehalten und Vertrauen könne wachsen.
Der Landesbischof sagte: „Ich will weiterhin ein demokratisches Bayern und ein demokratisches Deutschland.“ Dafür würden sich evangelische Christinnen und Christen immer einsetzen.
Der Rückgang der Mitgliederzahlen und schwindende finanzielle Ressourcen zwingt die evangelische Landeskirche zu einem klaren Sparkurs. Strukturen vor Ort mit vielen Gebäuden seien oft „überdimensioniert“, sagte die Präsidentin der Landessynode, Tanja Keller. Zugleich betonte sie aber auch: „Gebäude sind Heimat.“ Veränderung gehöre jedoch zum Wesen der Kirche.
Kopp sagte, es werde künftig nicht mehr gehen, dass in einer Region alles für alle angeboten werde. Es müssten Schwerpunkte gesetzt werden. Kirche bleibe jedoch „lokal und persönlich“. Niemand wolle das kirchliche Leben vor Ort schwächen.









