Katholische Kirche

Kardinal Marx „nicht amtsmüde“

Marx leitet die Erzdiözese München-Freising. (Archivbild)

Marx leitet die Erzdiözese München-Freising. (Archivbild)

Von dpa

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat nach eigenen Angaben Lust auf weitere Jahre im Amt. Wenn er in zwei Jahren 75 wird, werde er - wie vom Kirchenrecht vorgesehen - dem Papst seinen Rücktritt anbieten, sagte er der Mediengruppe „Münchner Merkur/tz“. „Bis dahin sind es aber noch zwei Jahre - und ich bin überhaupt nicht amtsmüde.“

Papst Leo habe ihn gerade für weitere fünf Jahre an die Spitze des Vatikanischen Wirtschaftsrates berufen. „Ich bin zwar jetzt ein älterer Herr und gehe gelegentlich am Stock. Aber mir geht es gut“, sagte er in dem Interview.

Jubiläum: 30 Jahre Bischof

Marx feiert am kommenden Montag sein Bischofsjubiläum. Vor 30 Jahren, am 21. September 1996, wurde er in Paderborn zum Weihbischof geweiht. Seitdem ging es noch weiter nach oben auf der kirchlichen Karriereleiter, heute ist er einer der bekanntesten Kirchenleute in Deutschland.

Kardinal Reinhard Marx wurde vor 30 Jahren zum Weihbischof geweiht. (Archivbild)
Kardinal Reinhard Marx wurde vor 30 Jahren zum Weihbischof geweiht. (Archivbild)
Kardinal Reinhard Marx wurde vor 30 Jahren zum Weihbischof geweiht. (Archivbild)
Zum Weihejubiläum, das Kardinal Marx am 21. September feiert, gibt es einen Gottesdienst im Münchner Dom. (Archivbild)
Zum Weihejubiläum, das Kardinal Marx am 21. September feiert, gibt es einen Gottesdienst im Münchner Dom. (Archivbild)
Zum Weihejubiläum, das Kardinal Marx am 21. September feiert, gibt es einen Gottesdienst im Münchner Dom. (Archivbild)

Vor fünf Jahren hatte Marx im Zuge des Missbrauchsskandals bereits seinen Rücktritt angeboten, doch Papst Franziskus lehnte damals ab.

Marx: „Ihr werdet mich nicht los“

Marx stammt aus Geseke in Westfalen, seine Zukunft sieht er aber in Bayern. „Ihr werdet mich nicht los. Ich würde schon gerne in München bleiben. Hier bin ich gerne zuhause“, sagte er in dem „Merkur/tz“-Interview.

„München ist der Ort, an dem ich am längsten gelebt habe. Wie schön sind die Berge und Seen in Oberbayern! Ich sitze auch gerne in meiner Bücherhöhle, meinem privaten Arbeitsbüro, da bin ich von Büchern umgeben und kann auch eine Zigarre rauchen. Meine Angehörigen und viele Freunde wohnen ja weit weg von hier. Aber ich bin hier jetzt stark verwurzelt und "dahoam". Mir als gebürtigem Westfalen ist Oberbayern wirklich zur Heimat geworden.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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