Hohe Auszeichnungen
Pannermayr und Co: Personen aus Ostbayern erhalten bayerischen Verdienstorden
Torhüter-Legende Oliver Kahn war dabei, der Bergsteiger Thomas Huber, Kabarettist Willy Astor oder Film-Produzent Oliver Berben: 68 Personen wurde am Freitag in München eine besondere Ehre zuteil. Unter ihnen zeichnete
Auch Politikerinnen und Politiker wie Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) erhielten den bayerischen Verdienstorden. Aus dem Bereich Forschung nahmen Ursula Münch und Josef Aschbacher die besondere Auszeichnung entgegen. Nach den Worten des Laudators stehe Münch seit vielen Jahren für herausragende wissenschaftliche Expertise und engagierte politische Bildungsarbeit. Aschbacher verantwortet als Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA die strategische Ausrichtung der europäischen Raumfahrt.
„Es ist natürlich immer ein sehr spezieller Moment, weil man kurz mal innehalten kann, man reflektiert über die Vergangenheit“, sagte Kahn nach der Ehrung in der Münchner Residenz. Er spüre viel Dankbarkeit den Menschen gegenüber, die ihn unterstützt hätten. „Im Grunde nimmt man ja so eine Auszeichnung immer stellvertretend für viele andere Menschen, die einen begleitet haben, dann entgegen.“ Als Sportler habe er „sehr auf der Sonnenseite des Lebens“ gestanden, daher sei es „Verpflichtung und Verantwortung“, denen etwas zu geben, die nicht so viel Glück hatten im Leben.

Peter Kneffel/dpa
Tina Rupprecht gewann als erste deutsche Boxerin alle vier bedeutenden Weltmeistertitel einer Gewichtsklasse.
Der Bayerische Verdienstorden wird seit 1957 „als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk“ vom Ministerpräsidenten verliehen. Nach Angaben der Staatskanzlei soll die Zahl der lebenden Ordensinhaber 2.000 nicht überschreiten.









