2. Runde des DFB-Pokals

Joker retten Augsburg: Wilder Sieg bei Drittligist Aspach

Schnürte einen Doppelpack: Rodrigo Ribeiro (l.).

Schnürte einen Doppelpack: Rodrigo Ribeiro (l.).

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Von dpa

Dank Doppelpacker Rodrigo Ribeiro und gleich zwei Joker-Toren hat sich der FC Augsburg ins Achtelfinale des DFB-Pokals gekämpft. Der Fußball-Bundesligist gab beim tapferen Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach eine 2:0-Führung aus der Hand, setzte sich letztlich aber mit 4:2 (2:1) durch.

Ribeiro traf in der 13. und 21. Minute, Luca Molinari (23.) und Volkan Celiktas (47.) sorgten für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber. Dann schossen der von Bayern München ausgeliehene Arijon Ibrahimovic (70.) und Anton Kade (74.) den FCA - jeweils als Einwechselspieler - in die nächste Runde.

Großaspach hatte erstmals überhaupt die zweite Pokal-Runde erreicht und zeigte nach dem erfolgreichen Elfmeter-Krimi gegen Arminia Bielefeld auch gegen Augsburg eine couragierte Vorstellung. Für den nächsten Coup reichte es im bislang größten Spiel der Vereinsgeschichte und vor den Augen der Aspacher Schlager-Ikone Andrea Berg allerdings nicht.

Der FC Augsburg hatte beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach große Mühe.

Der FC Augsburg hatte beim Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach große Mühe.

Wilde Minuten Mitte der ersten Halbzeit

Der Rasen sah zumindest teilweise schon ziemlich mitgenommen aus, doch die Augsburger ließen sich zunächst nicht beirren - und gingen früh in Führung. Der Portugiese Ribeiro traf nach einer schönen Kopfballablage von Robin Fellhauer flach ins rechte Eck. Aspachs Torhüter Maximilian Reule, der gegen Zweitligist Bielefeld mit zwei Paraden der große Elfer-Held war, hatte keine Abwehrchance.

Der FCA schien zunächst alles unter Kontrolle zu haben, ehe es Mitte der ersten Halbzeit richtig wild wurde. Erst hämmerte Aspachs Marius Kunde den Ball an den linken Pfosten, dann erhöhte Ribeiro im direkten Gegenzug für die Gäste.

So bitter die Szene für den Underdog war, so bemerkenswert schlug er zurück. Molinaris Schuss flog vom Innenpfosten ins Tor. Nach langer Video-Überprüfung wurde der Treffer gegeben. Die in Schwarz und Rot gekleideten Anhänger im Aspach-Fanblock feierten und witterten nun wieder die große Überraschung.

Celiktas bringt Augsburg ins Straucheln

Und es wurde sogar noch besser aus Sicht der Gastgeber: Kapitän Celiktas köpfte die Kugel kurz nach dem Seitenwechsel zum 2:2 ins Netz. Die kleine Arena kochte. Aspachs Trainer Pascal Reinhardt tippte mit den Fingern auf seine Kappe, um seinen Spielern zu signalisieren: Nur nicht überdrehen jetzt.

Die Augsburger strauchelten, die Partie wurde zunehmend hitziger. FCA-Trainer Manuel Baum reagierte - und hatte das richtige Händchen. Erst wenige Minuten auf dem Platz legte sich Ibrahimovic den Ball zurecht und versenkte ihn mit einem platzierten Schuss aus rund 25 Metern im rechten Eck. Kurz später machte der ebenfalls eingewechselte Kade per Flachschuss alles klar.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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