Fußball-Bundesliga

Hoeneß zur Eberl-Zukunft: Im Moment 100 Prozent

Bayern-Präsident Uli Hoeneß lobt die Arbeit von Sportvorstand Eberl.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß lobt die Arbeit von Sportvorstand Eberl.

Von dpa

Ehrenpräsident Uli Hoeneß geht davon aus, dass Max Eberl über 2027 hinaus Sportvorstand des FC Bayern München bleibt. Nachdem Hoeneß vor dem Pokalfinale im Mai von einer Tendenz „60 zu 40 für eine Verlängerung“ sprach, legte er sich im Trainingslager in Rottach-Egern nun fest. „Im Moment, glaub ich, hundert“, sagte der 74-Jährige auf Nachfrage, wie er es aktuell beziffern würde. Der Aufsichtsrat, dem Hoeneß auch angehört, entscheidet vermutlich im August, ob der bis 2027 laufende Vertrag von Eberl verlängert wird.

Hoeneß hatte mit seinen Aussagen im Vorfeld des vom FC Bayern gegen den VfB Stuttgart gewonnenen Pokalendspiels für reichlich Wirbel gesorgt. „Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich mich unheimlich über mich selbst geärgert habe“, sagte der Ehrenpräsident. Er sei „naiv“ gewesen, weil er dachte, dass das Interview erst Tage nach dem Spiel erscheinen würde.

Sportvorstand Eberl (r) wird nach Einschätzung von Uli Hoeneß bleiben.
Sportvorstand Eberl (r) wird nach Einschätzung von Uli Hoeneß bleiben.
Sportvorstand Eberl (r) wird nach Einschätzung von Uli Hoeneß bleiben.
Neuzugang Nathaniel Brown läuft künftig mit der Nummer 11 auf.
Neuzugang Nathaniel Brown läuft künftig mit der Nummer 11 auf.
Neuzugang Nathaniel Brown läuft künftig mit der Nummer 11 auf.

„Aber offensichtlich haben meine Aussagen denen so gut gefallen, dass sie sie am Samstagmorgen schon in die Öffentlichkeit gebracht haben, und damit war natürlich Max, finde ich, vor dem Pokalendspiel nicht gut behandelt von mir und ich habe mich auch dafür entschuldigt.“

Eberl und Hoeneß wurden am Rande des Freundschaftsspiels gegen den Kreisklasse-Club FC Rottach-Egern (15:0) im Gespräch gesehen. Eberl hatte am Tag zuvor bei der Frage nach der Verlängerung seines Vertrages darauf verwiesen, dass er da nicht der richtige Ansprechpartner sei.

„Meine Aufgabe ist, den Job zu machen, den ich jetzt über zwei Jahre schon mache. Einen Kader zu bauen, der Erfolg bringen kann, der Werte hat, der Jungs hat, mit denen man sich identifizieren kann“, sagte Eberl. „Einen Fußball, bei dem die Menschen sich wiederfinden und Spaß haben. Das ist das, was meine Aufgabe ist, und dann wird man über mich entscheiden.“

Hoeneß lobte die Transferperiode, für die Eberl und Sportdirektor Christoph Freund verantwortlich sind. Man habe wie im Vorjahr „eine perfekte Transferperiode“ gemacht, sagte der langjährige Bayern-Präsident.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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