Blick über die Grenze

Großes Eisenbahn-Fest lockt nach Cheb

Das grenznahe Cheb wird am Wochenende zum Zentrum für Eisenbahnfreunde aus ganz Tschechien und dem nahen Ausland. (Symbolbild)

Das grenznahe Cheb wird am Wochenende zum Zentrum für Eisenbahnfreunde aus ganz Tschechien und dem nahen Ausland. (Symbolbild)

Von dpa

Das grenznahe Cheb wird am Wochenende zum Zentrum für Eisenbahnfreunde aus ganz Tschechien und dem nahen Ausland. Zum nationalen Tag der Eisenbahn werden Tausende Besucher in der Stadt im äußersten Westen des Landes erwartet. Das Programm in der historischen Reichsstadt Cheb (Eger) dauert am Samstag von 9.00 bis 17.00 Uhr und am Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Zu sehen sein werden zahlreiche historische Dampf- und Diesellokomotiven, aber unter dem Motto „Die Welt der Veränderung“ auch moderne Fahrzeuge. Das Spektrum reicht von der wegen ihres Schornsteins „Kaffeemühle“ genannten Dampflok der Reihe 97.182 aus dem Jahr 1900 bis hin zur elektrischen Mehrsystemlokomotive, wie sie im heute im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt wird.

Viele Angebote für Kinder

Für Familien mit Kindern ist ein umfangreiches Programm geplant. Es reicht von Fahrten mit einer handgetriebenen Draisine über einen Kinowagen, eine Ballonwerkstatt bis hin zu einer Hüpfburg. Ein Höhepunkt für die erwachsenen Eisenbahnfans dürfte die abendliche Lichtershow auf der Drehscheibe mit den wichtigsten Exponaten sein. Dafür müssen jedoch Extratickets gelöst werden.

Die Veranstalter empfehlen, mit dem Zug anzureisen. Die Zahl der Parkplätze für Autos ist begrenzt. Erwachsene zahlen 300 Kronen Eintritt, umgerechnet knapp 12,40 Euro. Ein Familienticket für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder kostet das Doppelte.

Der nationale Tag der Eisenbahn wird jährlich in einer anderen tschechischen Stadt veranstaltet. Beim vorhergehenden Mal in Nymburk bei Prag wurden fast 11.000 Besucher gezählt. Tschechien verfügt mit einer Gesamtstreckenlänge von rund 9.400 Kilometern über eines der dichtesten Eisenbahnnetze in Europa.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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