Premier League

Finanzskandal um City weit weg von Kompanys „Realität“

Das Etihad Stadium von Manchester City.

Das Etihad Stadium von Manchester City.

Von dpa

Der langjährige Kapitän von Manchester City, Vincent Kompany, verbindet auch inmitten des Finanzskandals weiterhin positive Erinnerungen mit seinem Ex-Club. „Ich habe elf Jahre für den Verein gespielt, und ich habe all diese Jahre sowie alles, was wir auf dem Platz erreicht und geleistet haben, sehr genossen. Darauf bin ich wirklich stolz“, sagte der Trainer des FC Bayern München. Inhaltlich bewertete Kompany das Thema nicht.

Kompany: Da stehe ich total dahinter

Er sei mit dem deutschen Fußball-Rekordmeister beschäftigt und habe in dem vollen Programm „nicht so viel Raum, über so viele Sachen Gedanken zu machen“, sagte der Belgier vor dem Bundesliga-Spiel der Münchner am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg.

Lange spielte Kompany (l) erfolgreich für City. (Archivbild)

Lange spielte Kompany (l) erfolgreich für City. (Archivbild)

„Aber für mich ist es auch ganz einfach: Ich habe elf Jahre als Spieler da gespielt und was wir auf dem Platz geleistet haben und dieses Gefühl, das wir hatten in diesen elf Jahren, da stehe ich total dahinter“, sagte der 40-Jährige. Alles anderes sei „ein bisschen weit entfernt von meiner Realität, weil ich hier bei Bayern bin, in der Bundesliga, und wir müssen hier gewinnen.“

Wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League wurde der zehnmalige englische Fußball-Meister von einer unabhängigen Kommission in allen 115 Anklagepunkten für schuldig befunden. Man City drohen harte Strafen bis zur Aberkennung mehrerer Meistertitel oder einem Zwangsabstieg.

Man City hat Einspruch eingelegt

Ermittelt wird wegen Vergehen zwischen den Spielzeiten 2009/10 und 2017/18. Das Verfahren der Premier League läuft seit 2023. Wegen des fristgerecht eingereichten Einspruchs kann es erneut lange Zeit dauern, bis eine endgültige Entscheidung über das Strafmaß oder einen Freispruch getroffen wird.

Der ehemalige Champions-League-Sieger hat Einspruch gegen das Urteil der englischen Premier League eingelegt. Er vertrete „nachdrücklich die Auffassung, dass die Stellungnahme aus verschiedenen Gründen - sei es in rechtlicher, grundsätzlicher oder tatsächlicher Hinsicht - eindeutige und wesentliche Fehler enthält und somit nicht haltbar ist“.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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