Fußball-Bundesliga

FCA mit Sorgen: „Wer nicht begreift, soll zu Hause bleiben“

Frust bei Keven Schlotterbeck.

Frust bei Keven Schlotterbeck.

Von dpa

Der Frust saß tief bei Keven Schlotterbeck. Der Fehlstart ins neue Fußballjahr könnte Konsequenzen haben. „Wenn man einen Schritt zu wenig macht, reicht das einfach nicht. Ich hoffe, dass jeder weiß, um was es geht. Wer das nicht begreift, sollte zu Hause bleiben und seine Sachen packen“, sagte der Kapitän des FC Augsburg nach dem dürftigen Auftritt beim 0:4 (0:3) bei Borussia Mönchengladbach. „Wir müssen die Schärfe nochmal nachjustieren, sonst wird es eine zähe Saison“, sagte Schlotterbeck.

Der FCA geriet im Borussia-Park schnell auf die Verliererstraße. Joe Scally traf bereits in der 8. Minute zum 1:0, Kevin Diks nach 20 Minuten zum 2:0. Die guten Auftritte vor der Winterpause unter dem neuen Trainer Manuel Baum waren wie weggeblasen. „Wir haben keine Intensität in den Zweikämpfen gehabt. Die Schärfe, an den Ball kommen zu wollen, hat gefehlt“, bemängelte der Augsburger Trainer. Haris Tabakovic mit einem Treffer vor und einem nach der Pause besiegelte die deutliche Augsburger Niederlage.

Augsburg konnte sich nur selten durchsetzen.

Augsburg konnte sich nur selten durchsetzen.

Torhüter Finn Dahmen beklagte zwar, dass dem Kopfballtreffer von Gladbachs Mittelstürmer ein Foul vorausging. „Das Tor war ein klares Foul, er schlägt mir auf den Arm. Es ist mir ein Rätsel, dass so etwas zählt“, beklagte der Keeper. Die Pleite hat ihn sehr getroffen. „Das ist ein extrem bitterer Rückschlag für uns“, befand Dahmen. Die Augsburger stehen mit 14 Punkten nur noch zwei Zähler vor einem direkten Abstiegsplatz.

„Mir ist bewusst, um was es geht. Aber man darf auch nichts überdramatisieren. Wir sind noch nicht abgestiegen, aber wir benötigen auf jeden Fall noch viele Punkte“, sagte Augsburgs Schlussmann. Die nächste Möglichkeit bietet sich schon am Donnerstag im Heimspiel gegen Union Berlin (20.30 Uhr/Sky).

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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