Auftakt im DFB-Pokal

FC Augsburg endlich raus „aus dem Freundschaftsspiel-Modus“

Michael Gregoritsch war schon bei Manuel Baums letztem DFB-Pokal-Auftritt 2019 dabei. (Archivbild)

Michael Gregoritsch war schon bei Manuel Baums letztem DFB-Pokal-Auftritt 2019 dabei. (Archivbild)

Von dpa

An seinen bisher letzten Auftritt als Trainer im DFB-Pokal kann sich Manuel Baum noch ziemlich genau erinnern. Nach einem von Michael Gregoritsch verursachten Handelfmeter kurz vor dem Ende der Verlängerung schied der FC Augsburg Anfang April 2019 zuhause gegen RB Leipzig (1:2) im Viertelfinale aus.

Mit der Vergangenheit hält sich Baum aber nicht lange auf. Der DFB-Pokal sei einer der Wettbewerbe, „wo man schnell ein großes Ziel erreichen kann“, befand der Trainer des Fußball-Bundesligisten vor dem Erstrundenduell am Samstag (13.00 Uhr) beim Zweitligaaufsteiger FC Energie Cottbus.

„Jeder lechzt danach“

Fünf Siege sind notwendig, um das ersehnte Finale am 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion zu erreichen. Und Baum, nach seiner Rückkehr als Retter im Dezember vergangenen Jahres als Nachfolger von Sandro Wagner schließlich zur Langzeitlösung befördert, hat richtig Lust auf den auch finanziell lukrativen DFB-Pokal.

Manuel Baum hat riesige Vorfreude auf den DFB-Pokal. (Archivbild)

Manuel Baum hat riesige Vorfreude auf den DFB-Pokal. (Archivbild)

Endlich komme man „aus diesem Freundschaftsspiel-Modus“ heraus, meinte der Augsburger Coach. Das ist auch vielleicht genau das, was die Fuggerstädter brauchen nach einem deftigen 0:4 im letzten Testspiel gegen Premier-League-Club Leeds United vor einer Woche, als die Mannschaft des deutschen Trainers Daniel Farke viel schneller und zielstrebiger auftrat. „Jeder lechzt danach, sich mit den anderen Mannschaften in diesem Wettbewerb zu messen“, sagte Baum vor dem schweren Auftakt.

Schwer deshalb, weil die Cottbuser als Zweitligist eine Stolperfalle sind und auch schon zwei Pflichtspiele hinter sich haben. Energie gewann sein erstes Zweitligaspiel nach der Rückkehr gegen Hannover (3:1), vor knapp einer Woche setzte es ein 0:3 bei Arminia Bielefeld.

„Cottbus ist eine richtig gute Mannschaft mit guten Spielern und einem unfassbar erfahrenen Trainer“, sagte Baum über das Team von Claus-Dieter Wollitz. „Das ist, was die Gegnerqualität betrifft, das Maximale.“ Vor der Dienstreise in die Lausitz beteuerte Baum aber auch: „Wir wissen, wie ernst man diese Spiele nehmen muss.“ Dafür ließen die Augsburger beim Training auch lautstarke Cottbuser Fangesänge einspielen und imitierten so den Ernstfall.

Wie belastbar ist Gouweleeuw?

Gegen diesen „Brocken“ muss Baum auf Alexis Claude-Maurice, Tim Breithaupt, Sima Suso und Steve Mounié verzichten. Ein Einsatz des zuletzt angeschlagenen Jeffrey Gouweleeuw, zumindest von Beginn an, ist fraglich. Bei ihm müsse man noch „ein bisschen vorsichtig“ sein, meinte Baum.

Gouweleeuw ist aber, sobald er wieder komplett fit, unverzichtbar. Der 35 Jahre alte Verteidiger, im Januar 2016 von AZ Alkmaar gekommen, wurde nicht umsonst als Kapitän bestätigt. Seine Stellvertreter sind Finn Dahmen, Fabian Rieder und Keven Schlotterbeck.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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