Fußball-Regionalliga

Comebacksieg der „Löwen“ vor Stadtduell gegen FC Bayern

Alper Kayabunar hat in München einige Personalsorgen. (Archivbild)

Alper Kayabunar hat in München einige Personalsorgen. (Archivbild)

Von dpa

An den Kracher gegen den ungeliebten Nachbarn FC Bayern München II wollte Alper Kayabunar noch nicht denken. Der Trainer des TSV 1860 München stand am Dienstagabend noch zu sehr unter dem Eindruck des Comebacksiegs gegen die SpVgg Bayreuth in Unterzahl. „Es ist noch schwer, an das Derby zu denken“, räumte Kayabunar nach dem ereignisreichen 2:1 (1:0) ein. „Wir genießen erst noch den Sieg.“

Nach dem 1:1 in der Fußball-Regionalliga am vergangenen Wochenende beim FV Illertissen meldeten sich die „Löwen“ trotz mehrerer personeller Ausfälle wie Tunay Deniz mit dem sechsten Dreier der Saison zurück. Sie gingen im heimischen Grünwalder Stadion verdient in Führung. Nach einem Eckball von Lance Fiedler köpfte Michael Eberwein mit Hilfe der Latte den Ball in der 24. Minute ins Tor.

Mit einem tollen Freistoß ins Glück

Nach dem Seitenwechsel ging es heiß her in einem intensiven Spiel. Fiedler sah innerhalb weniger Minuten Gelb und dann Gelb-Rot (64.). In Überzahl gelang Patrick Scheder nach einer Flanke vom rechten Flügel der Ausgleich (68.). Die Gäste wollten zwar mehr, aber trotz Unterzahl schlugen die Münchner wieder bei einem Standard zu. Eric Uhlmann traf mit einem wunderbaren Freistoß (79.).

Die Ziele der „Löwen“

In der Tabelle liegen die „Löwen“ bei einem Spiel weniger nur noch sechs Zähler hinter dem neuen Spitzenreiter FC Memmingen. „Mit der sportlichen Entwicklung können wir bis hierhin zufrieden sein“, befand Geschäftsführer Manfred Paula bei BR24. Die Münchner hatten schließlich im Juli innerhalb von nur wenigen Wochen nach dem Zwangsabstieg einen neuen Kader zusammenstellen müssen. „Langfristig wollen wir sportlich nach oben.“

„Möglichst bald“ sollen die „Löwen“ wieder in der 3. Liga spielen. „Das Ziel ist irgendwann wieder die 2. Liga“, formulierte Paula den längerfristigen Plan. Kurzfristig dachte er im Gegensatz zu seinem Trainer aber schon an den FC Bayern II am Sonntag. „Wenn man da drei Punkte einfahren kann, ist es umso schöner“, sagte Paula vor dem Hintergrund der Rivalität.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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