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Charlotte Knobloch bleibt Präsidentin der Jüdischen Gemeinde

Die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch ist bereits seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. (Archivbild)

Die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch ist bereits seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. (Archivbild)

Von dpa

Im Alter von 93 Jahren ist Charlotte Knobloch als Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) wiedergewählt worden. Sie wurde am Abend einstimmig und ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt, wie die Gemeinde mitteilte. Knobloch ist bereits seit 1985 IKG-Präsidentin. Eine Amtszeit dauert vier Jahre.

Die gebürtige Münchenerin hatte den Holocaust in Franken überlebt und war später in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Dort engagierte sich Knobloch später im Zentralrat, den sie von 2006 bis 2010 als dessen Präsidentin leitete. Von 2005 bis 2013 war sie Vize-Präsidentin des Jüdischen Weltkongresses. 2013 wurde Knobloch für ihren persönlichen und politischen Einsatz für Versöhnung sowie gegen Antisemitismus mit dem Bayerischen Verfassungsorden ausgezeichnet.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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