Beach-Volleyball in Ebersberg

Beach-Elite versammelt sich auf dem Volksfestplatz

Kein Wiedersehen im Sand von Ebersberg: Der an der Schulter verletzte Clemens Wickler (r) wird auch gegen den schwedischen Weltmeister Jonathan Hellvig nicht spielen können. (Archivbild)

Kein Wiedersehen im Sand von Ebersberg: Der an der Schulter verletzte Clemens Wickler (r) wird auch gegen den schwedischen Weltmeister Jonathan Hellvig nicht spielen können. (Archivbild)

Von dpa

Für die besten Beach-Volleyballer der Welt stehen zumeist attraktive Orte auf dem globalen Tour-Plan. Doch am Samstag (9.00 Uhr/sporteurope.tv und BR Livestream) und Sonntag (9.00 Uhr/sporteurope.tv und BR Livestream) versammelt sich die Männer-Elite auf dem Volksfestplatz in Ebersberg. In der Kleinstadt spielen Olympiasieger, Welt- und Europameister in einer eigens installierten Arena für 2.000 Menschen um Punkte und Prestige.

Geld allein lockt die Besten der Besten nicht in die 12.000-Seelen-Gemeinde im Osten von München. Dass die Paris-Olympiasieger und Weltmeister David Ahman/Jonathan Hellvig aus Schweden ebenso zugesagt haben wie ihre Landsleute und WM-Zweiten Jacob Hölting Nilsson/Elmer Andersson oder die Europameister Anders Mol/Christian Sörum aus Norwegen, hat viel mit Clemens Wickler zu tun.

Der Olympia-Zweite ist mit den Turniermachern Barthel Spranger und Dieter Heidrich verbunden. Wickler fragte für sie bei seinen Kollegen an. Und die Resonanz war verblüffend. Dass ausgerechnet Wickler selbst am Ende nicht mitspielen kann, ist fast schon Ironie.

Der 31-Jährige stammt selbst aus der Region. Der in Starnberg aufgewachsene Wickler kann wegen seiner hartnäckigen Schulterverletzung noch immer nicht spielen, zuletzt sagte er schon die Starts bei den Turnieren der German Beach Tour in Düsseldorf und Beach Pro Tour in Ostrava ab. Auch Anders Mol kann wegen einer lädierten Schulter nicht spielen.

Ersatz ist für beide gefunden: Wickler-Partner Nils Ehlers spielt an der Seite des tschechischen Ex-Weltmeisters Ondrej Perusic, Mols Stammpartner reist mit dem Niederländer Yorick de Groot an. Organisator Spranger findet zunehmend Gefallen an den neu zusammengesetzten Duos: „Das sind Kombinationen, die man sonst nie zu sehen bekommt.“

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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