Relegation

Aufstieg winkt: Essen setzt in Fürth auch auf seine Fans

Rot-Weiss Essen setzt auch in Fürth auf die Unterstützung seiner Fans.

Rot-Weiss Essen setzt auch in Fürth auf die Unterstützung seiner Fans.

Von dpa

Im Kampf um die ersehnte Zweitliga-Rückkehr setzt Rot-Weiss Essen neben der eigenen Stärke vor allem auf die Unterstützung seiner treuen Anhänger. „Die Fans werden die Hafenstraße nach Fürth tragen“, sagte Trainer Uwe Koschinat vor dem Rückspiel in der Relegation bei der SpVgg Greuther Fürth am Dienstag (20.30 Uhr/Sat.1/Sky).

Der Drittligist fährt mit einem knappen 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel nach Franken und wird von knapp 2.300 Anhängern begleitet. „Wir sind aufgrund des Kontingents in Unterzahl, aber jeder RWE-Fan wird alles geben“, sagte Koschinat und prophezeite in Anspielung auf die tolle Atmosphäre im Heimspiel: „Die Hafenstraße wird Fürth nicht hinbekommen.“

Auf dem Rasen werde es darauf ankommen, „mutig zu spielen“, forderte Koschinat. „Der schlechteste Ratgeber wäre, nur defensiv zu spielen.“ Ziel müsse es sein, selbst in Führung zu gehen, „um den Druck zu erhöhen“.

Rot-Weiss Essen will auch im Relegationsrückspiel bei der SpVgg Greuther Fürth jubeln.

Rot-Weiss Essen will auch im Relegationsrückspiel bei der SpVgg Greuther Fürth jubeln.

Der liege ohnehin schon beim 16. der 2. Liga. „Wir müssen uns darauf einrichten, dass der Gegner viel unternehmen wird. Die Fürther werden mit einer offensiven Aufstellung antreten und ein frühes Tor erzielen wollen“, warnte Koschinat.

Dabei gelte es vor allem, wie schon im Hinspiel Fürths Torjäger Noel Futkeu zu neutralisieren. „Der Spieler hat sich enorm entwickelt, er wird bis zur letzten Sekunde alles für Fürth geben wollen. Seine enorme Verantwortung könnte aber auch eine Last für ihn sein“, sagte Koschinat über den Zweitliga-Torschützenkönig, der im Sommer zu Eintracht Frankfurt wechselt.

Personell kann der 54-Jährige fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Routinier Klaus Gjasula und Abwehrspieler Franci Bouebari stehen nicht zur Verfügung.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

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