Regionalliga Bayern
1860-Coach vor Stadtderby: „Man spürt das schon seit Wochen“

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Freut sich auf das Münchner Derby: 1860-Trainer Alper Kayabunar. (Archivbild)
Beim TSV 1860 München kribbelt es vor dem Derby gegen die Amateure des FC Bayern. „Man spürt das schon seit Wochen“, erzählte Trainer Alper Kayabunar vor dem Stadtduell in der Fußball-Regionalliga am Sonntag (14.00 Uhr/BR). „Ich werde oft angesprochen. Allein die Anfragen für Karten bei mir privat waren sehr hoch.“
Erstmals seit Mai 2021 - damals noch in der 3. Liga - kommt es wieder zu einem Münchner Derby zwischen dem TSV und der Reserve der Bayern. Die beiden ersten Mannschaften der zwei Teams standen sich letztmals 2008 im DFB-Pokal gegenüber - in derselben Liga spielen sie schon seit 2004 nicht mehr.
1860 will in Spitzenkampf weiter punkten
Dennoch sind die Brisanz und die Vorfreude groß vor dem Duell vor 15.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion. Coach Kayabunar blickt dabei vor allem auf die Anhänger. „Wir wissen, wie wichtig das für die Fans ist“, sagte er.
Sportlich geht es für die Sechziger darum, an der Spitze der Regionalliga Bayern dran zu bleiben. Memmingen (30 Punkte) und Buchbach (28) rangieren vor den „Löwen“ (24) - haben aber schon ein Spiel mehr absolviert. Der TSV holte sich zuletzt mit einem 2:1-Sieg daheim gegen Bayreuth in Unterzahl Schwung und Selbstvertrauen für das Match gegen den Stadtrivalen. Die Bayern sind Tabellen-13., aber zuletzt seit fünf Spielen ungeschlagen.








