"Da lag ich drunter"

Dramatischer Waldunfall bei Viechtach: Martin Bielmeier überlebte knapp

Bei Waldarbeiten wurde der 30-jährige Martin Bielmeier bei Viechtach im Kreis Regen von einem tonnenschweren Baum begraben. Wie durch ein Wunder kam er mit dem Leben davon.


Martin Bielmeier und der umgestürzte Baum. Zum ersten Mal seit dem Waldunfall am 2. März, der ihn beinahe das Leben gekostet hatte, besuchte er den Unglücksort.

Martin Bielmeier und der umgestürzte Baum. Zum ersten Mal seit dem Waldunfall am 2. März, der ihn beinahe das Leben gekostet hatte, besuchte er den Unglücksort.

Martin Bielmeier tuckert mit dem grünen Fendt-Traktor den Schwarzen Regen entlang. Idyllisch ist es hier bei Viechtach im Landkreis Regen, der Fluss fließt sanft dahin, das Gras ist satt grün. Der Hof seines Vaters, das Hoimerl-Anwesen, ist nicht allzu weit entfernt. Trotzdem ist es das erste Mal seit seinem schweren Unfall, dass der 30-Jährige hierher zurückkehrt. Am Waldrand, an einer steilen Böschung, hält er, stellt den Traktor ab und steigt aus. Der Baum liegt noch genau so da wie am 2. März. Sichtlich ergriffen ist er, als er auf die mächtige gefällte Tanne zugeht. An diesem Ort ist er dem Tod noch einmal knapp entronnen. "Ja nasch. Brutal", sagt er und schüttelt ungläubig den Kopf. "Da bin ich druntergelegen."

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