Im Stadtnorden

Polizei Landshut patrouilliert: "Sicherheitskonzept zeigt Wirkung"

Beamte, die in der Wolfgangsiedlung Streife fahren - das hat laut Polizei in den vergangenen Wochen offenbar zu einer Verbesserung der Lage im Stadtviertel geführt.


Die Beamten waren verstärkt im Norden von Landshut im Einsatz.

Die Beamten waren verstärkt im Norden von Landshut im Einsatz.

Von Redaktion Landshut Stadt

Seit Ende Mai ist die Polizeiinspektion Landshut mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Zentralen Einsatzdienste Landshut insbesondere im nördlichen Stadtgebiet verstärkt im Einsatz.

In der Vergangenheit war es in diesem Bereich immer wieder zu Straftaten wie Vandalismus, Körperverletzungsdelikten und Betäubungsmitteldelikten durch Jugendliche und junge Erwachsene gekommen. Die Tatverdächtigen begingen laut Polizei teils auch schwerwiegende Straftaten, wie gefährliche Körperverletzung, räuberische Erpressung, sowie dem Angriff auf spielende Kinder auf einem Spielplatz im Mai dieses Jahres.

Gestärkt: Subjektives Sicherheitsempfinden

Durch verstärkte Präsenz und Kontrollen sollten Ordnungs- und Sicherheitsstörungen unterbunden und das subjektive Sicherheitsempfinden nachhaltig gestärkt werden. Die Polizei setzte sowohl motorisierte als auch Fußstreifen ein, um gezielt auch die vielen Grünanlagen zu bestreifen. Zudem begleiteten Kommunikationsbeamte und Jugendbeamte den Einsatz.

Der Einsatz der vielen Einsatzkräfte zeigte bereits am ersten Wochenende Wirkung: So konnten Betäubungsmittel gefunden werden und es wurden größere Bargeldbeträge beschlagnahmt. Zwei Kinder wurden in Gewahrsam genommen und ihren Eltern übergeben. Durch die Beamten mussten mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden.

Im Zeitraum vom 6. Juni bis 7. Juli waren erneut Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Polizei Landshut im betroffenen Stadtgebiet eingesetzt. Es konnten zwei gestohlene Fahrräder sowie ein getuntes E-Bike sichergestellt werden. Ein Autofahrer hatte versucht, sich der Kontrolle der Beamten zu entziehen, konnte jedoch angehalten werden. Es folgte eine Anzeige wegen einem illegalen Autorennen. Im weiteren Verlauf, bis Ende Juni, waren Beamte der Polizeiinspektion Landshut, unterstützt durch den Zentralen Einsatzdienst Landshut, eingesetzt.

Mehrfach stellten die Beamten Personen fest, die sich rechtswidrig auf den Arealen der beiden Schulen an der Weilerstraße aufhielten, wo es in der Vergangenheit zu Vandalismus gekommen war. Wiederholt trafen die Beamten Jugendliche, die Cannabisprodukte dabeihatten. Die Polizei weist darauf hin, dass der Konsum und Besitz von Cannabis unter 18 Jahren nicht gestattet ist. Auch der Konsum auf Spielplätzen und in der Nähe von Schulen ist aus Gründen des Jugendschutzes verboten.

Insgesamt kann die Polizeiinspektion Landshut laut eigenen Angaben festhalten, dass der hohe personelle Ansatz Wirkung zeigte. Auch die Resonanz der Anwohner im Bereich Landshut Nord sei durchwegs positiv gewesen.