Blaues Auge

Landshuter Gericht muss sich mit Streit zwischen Herrchen befassen

Laut Anklage war der 34-Jährige auf dem Isarweg auf Höhe des Ludwig-Renner-Wegs mit seinem Rottweiler unterwegs, als sie auf ein weiteres Mensch-Hund-Gespann trafen. Die Begegnung verlief ungut.


Nicht jeder Hundebesitzer hat seinen Rottweiler so gut im Griff wie die Dame hier auf dem Foto. Im konkreten Fall kam es am Ludwig-Renner-Weg zu einem Vorfall, der nun vor Gericht verhandelt wird.

Nicht jeder Hundebesitzer hat seinen Rottweiler so gut im Griff wie die Dame hier auf dem Foto. Im konkreten Fall kam es am Ludwig-Renner-Weg zu einem Vorfall, der nun vor Gericht verhandelt wird.

Ein Rottweiler als "therapeutischer Assistenzhund" - das ist für viele wie der "einbeinige Jockey" in Billy Wilders Filmklassiker "Manche mögen's heiß". Dabei soll der Hund "von freundlicher und friedlicher Grundstimmung" sein, wie es auf einer von zahlreichen Hundeseiten im Netz heißt. Fakt ist, dass der Rottweiler in Bayern ein sogenannter Listenhund ist, da bei ihm "eine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit" angenommen wird. Ohne Genehmigung darf er hierzulande nicht gehalten werden. Einem 34-jährigen Landshuter verhalf ein psychologisches Attest zu der notwendigen Erlaubnis - ob sein Rottweiler speziell für den Alltag mit ihm ausgebildet worden ist, blieb am Montag vor dem Amtsgericht allerdings offen.

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