Afrikatage

Ein Fest für Friede, Freude und Vielfalt in Landshut

Auf der großen Wiese neben der Alten Kaserne gab es in diesem Jahr wieder einen Einblick in die afrikanische Kultur mit zahlreichen Ständen und kulturellen Angeboten.


Auf Kamelen erkundeten junge Besucher das kulturelle Fest.

Auf Kamelen erkundeten junge Besucher das kulturelle Fest.

"Solche Begegnungsfeste, bei denen die Vielfalt und die Toleranz gewinnen, braucht es vor allem in der heutigen Zeit immer mehr. Sonst ist nicht nur das Land, sondern die ganze Demokratie in großer Gefahr", sagt Mustapha Al Maana, Erster Vorsitzender von Voice of Afrika, über die 21. Afrikatage in Landshut. Zusammen mit Festivalleiter Thomas Link und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern hat Al Maana über die vergangenen neun Monate ein kulturelles Fest geschaffen, dass "im Zeichen des Friedens, der Freude und der Vielfalt" stehen soll. Dabei war den Veranstaltern wichtig, den afrikanischen Kontinent in seiner ganzen Fülle zu repräsentieren. So wurde bei der Wahl der Essensstände darauf geachtet, dass jedes Land maximal einmal vertreten ist.

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Kulinarische Spezialitäten aus Afrika.

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Die rhythmischen Trommelschläge der Künstler sorgten in und um das Gelände der alten Kaserne für passende afrikanische Atmosphäre.

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Fast 50 Marktstände verkörperten die Vielfalt der afrikanischen Mode und Kultur.

Die heuer vom Verein Voice of Africa organisierte Veranstaltung hat zum Ziel, "die Berührungsängste und Vorwürfe abzubauen", sagt Mustapha Al Maana und spricht daher von einem "Integrationsprojekt, das eine Brücke zwischen Europa und Afrika schaffen soll."