Nicht vom Fach

Dubioser Landshuter Möbeltrupp landet vor dem Jugendschöffengericht

Statt wie vereinbart um acht Uhr klingelte es erst um zehn Uhr an der Wohnungstür. Statt vier standen sechs Leute davor, die zudem nicht wie Möbelpacker aussahen.


Nicht so fachmännisch wie die Herren auf diesem Beispielfoto sind offenbar die "Möbelpacker" beim Umzug eines Arztes von München nach Regensburg vorgegangen.

Nicht so fachmännisch wie die Herren auf diesem Beispielfoto sind offenbar die "Möbelpacker" beim Umzug eines Arztes von München nach Regensburg vorgegangen.

Als den "schwärzesten Tag meines Lebens" hat ein 45-jähriger Arzt am Dienstag vor dem Amtsgericht seinen Umzug von München nach Regensburg bezeichnet. Wesentlich dazu beigetragen hat dem Mediziner zufolge ein Landshuter Transportunternehmen, das im Netz mit "Express-Umzügen" warb. Folgt man den Schilderungen des Arztes, so war das Gegenteil der Fall: Statt wie vereinbart um acht Uhr klingelte es erst um zehn Uhr an der Wohnungstür. Statt vier standen sechs Leute davor, die zudem nicht wie Möbelpacker aussahen, sondern "eher schmächtig von Statur" waren. Statt mit einem Lastwagen waren sie mit zwei Sprintern gekommen. Und beim Abbau der Möbel stellte sich heraus, dass sie "keineswegs vom Fach" waren: Die hätten nicht mal Schrauben rausdrehen können, so der 45-Jährige.

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