Aus dem Landgericht

Freiheitsstrafe wegen Drogen und Waffen in Dingolfing

Die stattliche Machete, die am Dienstag vor dem Landgericht Landshut von den Verfahrensbeteiligten begutachtet wurde, ist bis zum 8. Dezember an der Wand eines Pensionszimmers in Dingolfing gehangen.


Vor Gericht musste sich jüngst ein Pole wegen mehrerer Delikte verantworten.

Vor Gericht musste sich jüngst ein Pole wegen mehrerer Delikte verantworten.

Da die Polizei darüber hinaus ein buntes Allerlei an Drogen in der Küchenzeile sichergestellt hat, sah sich der Besitzer der Machete gleich mal mit einer Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren konfrontiert; so viel sieht der Gesetzgeber für Betäubungsmittelhandel mit Waffen vor. Die von Staatsanwalt Jonas Maierthaler vertretene Anklage legte dem 28-jährigen Polen zudem gewerbsmäßiges, unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in drei Fällen zur Last. Zwischen dem 7. Oktober und dem 23. November soll er bei drei Gelegenheiten im Stadtgebiet Dingolfing an einen Bekannten jeweils 0,5 Gramm Kokain zu einem Preis von jeweils 45 Euro verkauft haben. Laut Anklage hat die Übergabe in einem Fall an einem nicht näher bekannten Ort stattgefunden. Ein anderes Mal seien die Männer auf dem Parkplatz eines Baumarktes verabredet gewesen. Beim dritten Mal habe der Mann seinen Kunden auf Höhe der Fischerei getroffen. Die Staatsanwaltschaft konnte die Örtlichkeiten so genau festlegen, da es der Kunde gewesen war, der den Angeklagten schließlich bei der Polizei als Drogendealer verpfiffen hat.

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