Yachthafen

Motorsportboote müssen Deggendorfer Hafen für immer verlassen

Noch liegen die Motorsportboote im Hafen - eigentlich ein vertrauter Anblick, denn die Boote sind seit 1962 da. Nun sollen sie bis Oktober verschwinden und einem Winterschutzhafen Platz machen.


ein bild, das blad der Vergangenheit angehört. Die Boote müssen weg.

ein bild, das blad der Vergangenheit angehört. Die Boote müssen weg.

Die Stimmung bei den Bootsbesitzern ist gedrückt. Josef Hällmayer ist erster Vorsitzende des Yachtclubs 2284 - einer von fünf Vereinen - und Inhaber der Bootsfahrschule "Kapitänsmacher". Er findet sich wie viele seiner Vereinskollegen nur schwer mit dem Aus ab, denn sie wissen nun nicht wohin. "Vor 60 Jahren war der Hafen komplett ungenutzt und in mündlicher Absprache mit der damaligen Direktion des Wasser- und Schifffahrtsamtes wurden dann vom ersten Verein Stege in den Hafen gelegt", erzählt er im Interview. "Im Laufe der Zeit wurden die Anlagen dann größer und die Vereine mehr. Ja, es ist richtig, dass es nicht wirkliche Verträge vor 2020 gab - allerdings wurde 1980 nach schifffahrtspolizeilicher Anordnung des Wasserschifffahrtsamts Regensburg (WSA) für die zugewiesenen Liegeplätze das Ganze auch in einen rechtlichen Rahmen gebracht - inklusive des jährlich zu bezahlenden Hafengelds." Es gab also nie einen direkten Vertrag, aber doch eine schriftliche Anordnung, die über die Rechte und Pflichten der Nutzer belehrte.

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