Teuer, aber ein Muss

Epochale Aufgabe: Das Deggendorfer Stromnetz fit für die Zukunft machen

Die Energiewende stellt auch die Stadtwerke vor enorme Herausforderungen: Unter anderem muss das Leitungsnetz an permanent schwankende Einspeisungen angepasst werden.


Die Stadtwerke Deggendorf feiern heuer ihr 125-jähriges Bestehen. Doch allein in den letzten Jahren sind die Ansprüche ans Stromnetz so gestiegen, dass mittlerweile immer dickere Leitungen verlegt werden müssen. Im Bild Stadtwerkechef Alexander Springer.  Foto: Stadtwerke Deggendorf

Die Stadtwerke Deggendorf feiern heuer ihr 125-jähriges Bestehen. Doch allein in den letzten Jahren sind die Ansprüche ans Stromnetz so gestiegen, dass mittlerweile immer dickere Leitungen verlegt werden müssen. Im Bild Stadtwerkechef Alexander Springer.

In Sachen Energiewende sieht Alexander Springer, Geschäftsführer der Stadtwerke, Deggendorf, alles auf einem guten Weg. Allein 2023 seien hier 450 neue PV-Anlagen ans Netz gegangen, heuer bereits 250. Das politisch definierte Ziel, bis 2030 80 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Energien zu stellen, hält er für realistisch. Nicht kommuniziert werde aber, was das für die Strom-Infrastruktur bedeutet und welch (finanzielle) Herausforderungen auf regionale Versorger wie die Stadtwerke zukommen.

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