Nachbarschaftshilfe

Abgeordnete vereinbaren in Cham den Kampf gegen die "Trolle"

Beim Grenzlandkongress setzen sich Parlamentarier aus Bayern und Tschechien an einen Tisch. Die Abgeordnetengruppe warnt vor zunehmener russischer Desinformation.


Landtagsvizepräsident Tobias Reis, Vizepräsident Abgeordnetenhaus Tschechien und Koordinator Jan Bartosek, Vizepräsidentin Abgeordnetenhaus Tschechien Vera Kovarova, Generalkonsulin Ivana Cervenkova, Koordinatoren Dr. Gerhard Hopp und Jürgen Mistol.

Landtagsvizepräsident Tobias Reis, Vizepräsident Abgeordnetenhaus Tschechien und Koordinator Jan Bartosek, Vizepräsidentin Abgeordnetenhaus Tschechien Vera Kovarova, Generalkonsulin Ivana Cervenkova, Koordinatoren Dr. Gerhard Hopp und Jürgen Mistol.

Es ist kein neues Phänomen. Schon 2017 tauchten wie aus dem Nichts im US-Wahlkampf belastende und scheinbar belastende Neuigkeiten über Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton auf. Gesteuert aus Russland, wie ein früherer Mitarbeiter einer russischen Trollfabrik später zugab. Und heute? "Die russische Desinformation hat massiv zugenommen", bestätigt Dr. Gerhard Hopp, MdL und Kreisvorsitzender der CSU. Eine Einschätzung, die er mit seinen tschechischen Kollegen teilt. Die brachten bei der Tagung der grenzüberschreitenden Parlamentariergruppe im Vorfeld des Besuchs des tschechischen Ministerpräsidenten Petr Fiala in Cham den Wunsch vor, sich gemeinsam gegen Putins Cyberkrieg zu wehren. Auch sonst haben sich die Abgeordneten dies- und jenseits der Grenze eine lange To-do-Liste gegeben.

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