Zwölftes Queen-Urenkelkind Süße Neuigkeiten für Queen in Zeiten der Krise

Prinzessin Beatrice, Prinzessin von York, und ihr Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi. Foto: Peter Byrne/PA Wire/dpa/dpa

Großbritannien kann sich über ein weiteres royales Baby freuen. Sieben Monate nach ihrer jüngeren Schwester Eugenie bringt nun auch Prinzessin Beatrice ein Kind zur Welt.

London - Für die britischen Royals wird 2021 zum Baby-Boomjahr: Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr hat die königliche Familie Nachwuchs begrüßt.

Queen-Enkelin Prinzessin Beatrice (33) brachte eine Tochter zur Welt, wie der Buckingham-Palast am Montag in London mitteilte. Das Kind, dessen Name noch nicht bekannt ist, ist das zwölfte Urenkelkind von Königin Elizabeth II. (95). Zuvor freuten sich bereits die Enkel Prinzessin Eugenie - Beatrices Schwester, die vom Neuankömmling nun in der Thronfolge auf den zwölften Platz verdrängt wird - sowie Zara Tindall und natürlich Prinz Harry mit ihren Partnerinnen und Partnern in diesem Jahr über Kinder.

Es sind hochwillkommene positive Nachrichten für die Queen und ihre Familie in schwieriger Zeit. Vor knapp einem halben Jahr hat die Monarchin ihren geliebten Mann Prinz Philip im Alter von 99 Jahren verloren. Zudem liegt noch immer der Schatten der Vorwürfe über der Royal Family, die Harry und seine Ehefrau Herzogin Meghan seit ihrem aufsehenerregenden Interview im März immer wieder erneuert haben. Rassismus, Mobbing, fehlende Wärme: Seit Monaten wehrt sich der Palast mit allen Mitteln gegen die Anschuldigungen des Paars, das seit rund anderthalb Jahren in den USA lebt.

"Bad news" von Prinz Andrew

Und von dort kommen weitere "bad news" für die Queen. Denn gegen den zweitältesten Sohn der Queen und Großvater des neugeborenen Babys hat eine Frau in den USA eine Zivilklage eingereicht. Es geht um den Missbrauchsskandal um den gestorbenen US-Unternehmer Jeffrey Epstein, in den Andrew verwickelt sein soll. Er habe sie vor gut 20 Jahren als 17-Jährige mehrmals sexuell missbraucht, behauptet die Amerikanerin Virginia Giuffre. Andrew weist die Vorwürfe zurück, derzeit ringen seine Anwälte darum, ob ihm die Zivilklage zugestellt werden darf.

Der Fall ist eine tiefe Wunde für die Royals. Andrew gilt als Lieblingssohn der Queen, die zuletzt häufiger demonstrativ seine Nähe suchte. Sein Ruf ist allerdings längst beschädigt, seine royalen Aufgaben lässt er seit Jahren ruhen, und in der Öffentlichkeit tritt er kaum noch auf.

Immerhin privat läuft es nun bei dem 61-Jährigen wieder. Gleich zwei Enkelkinder hat er in diesem Jahr dazugewonnen. Die jüngere Tochter Eugenie (31) brachte im Februar den kleinen August zur Welt, nun folgte die Geburt von Beatrices Tochter. Für die Schwestern ist es jeweils das erste Kind. Beatrice hatte 2020 ohne öffentliche Ankündigung und im engsten Familienkreis ihren Verlobten Edoardo Mapelli Mozzi geheiratet.

Erneute Heirat in Aussicht?

Mutter der beiden Queen-Enkelinnen ist Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson (beide 61). Das Paar hatte sich 1992 getrennt und 1996 scheiden lassen. Zuletzt griffen britische Blätter gierig die Meldung der Zeitschrift "Vanity Fair" auf, wonach die beiden erneut heiraten könnten. Dass die rothaarige "Fergie" ihren Ex beim Besuch der Queen begleitete, wurde zudem als Hinweis gewertet, dass sie ihn im Missbrauchsskandal unterstütze.

Nun gilt aber alle Kraft und Konzentration dem Neugeborenen. Das Baby sei am Samstagabend um 23.42 Uhr (0.42 Uhr MESZ) zur Welt gekommen, hieß es vom Palast. Das Gewicht wurde - bei Personen traditionell nach imperialen Maßen - mit 6 Pfund und 2 Unzen angegeben, das entspricht rund 2,78 Kilogramm. "Ich freue mich sehr, die Nachricht von der sicheren Ankunft unserer Tochter zu teilen", twitterte die glückliche Beatrice. Und der Palast ergänzte, Großeltern und Urgroßeltern seien alle erfreut. "Ihrer Königlichen Hoheit und ihrem Kind geht es gut, und das Paar freut sich darauf, ihre Tochter dem großen Bruder Christopher Woolf vorzustellen." Der 2016 geborene Christopher, genannt Wolfie, ist der Sohn von Ehemann Edoardo aus einer früheren Beziehung mit der US-Architektin Dara Huang.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-289657/3

 

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