Zwischen Kirchroth und Wörth Drei Autos geraten auf der A3 in Brand

, aktualisiert am 12.08.2022 - 13:16 Uhr
An dem Unfall auf der A3 waren mehrere Autos und ein Motorrad beteiligt. Die Fahrzeugwracks waren teilweise völlig verkohlt. Foto: Simon Stadler

Drei Autos, ein Motorrad, drei Verletzte, Totalsperre: Das ist die Bilanz eines schweren Unfalls auf der Autobahn zwischen Kirchroth und Wörth am Freitagmittag.

Laut ersten Informationen vor Ort ging es auf der Strecke nur schleppend voran, es stockte. Gegen 11.15 Uhr stießen drei Autos und ein Motorrad zusammen - wegen des zähen Verkehrs wohl mit überschaubarer Geschwindigkeit. Beteiligt waren ferner zwei weitere Autos, die aber nur minimal beschädigt wurden und auf dem Seitenstreifen zum Stillstand kamen. Zur Ursache und zum exakten Hergang war zunächst noch nichts bekannt.

Fakt ist, dass der Unfall brandgefährliche Dimensionen annahm: Die hauptbeteiligten Autos gingen nämlich in Flammen auf, schwarzer Qualm stieg auf. Über der A3 hing penetranter Brandgeruch. Da beide Fahrbahnen blockiert waren, ging in Fahrtrichtung Regensburg gar nichts mehr.

Die Leitstelle löste Großalarm aus. Herbei eilten die Feuerwehren Kirchroth, Parkstetten, Bogen und Niederwinkling. Im Einsatz war außerdem die Feuerwehr Wörth, die vor Ort jedoch nicht mehr tätig werden musste. Als die Feuerwehren eintrafen, hatten alle Insassen die verunglückten und brennenden Fahrzeuge bereits aus eigener Kraft verlassen. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit dem Löschangriff, sie setzten Schaum ein.

Die Kooperation zwischen den Einsatzkräften lief bei der sengenden Mittagshitze mustergültig, ein Rad griff ins andere. Binnen kurzer Zeit war die Lage unter Kontrolle. Im Anschluss machten sich die Rettungskräfte ans Säubern der Fahrbahn und ans Binden auslaufender Betriebsstoffe.

Acht Personen wurden verletzt

Laut Polizeibericht trugen acht Personen bei diesem Unfall Blessuren davon. Nach Angaben der Polizei handelt es sich jedoch um leichte Verletzungen. Die Beteiligten hatten großes Glück. Der Rettungsdienst und Notärzte kümmerten sich um die Verletzten. Auch ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung aus Straubing landete auf der A3, er konnte jedoch leer wieder abheben.

Bei der Säuberung der Fahrbahn und der Kontrolle des Belags (mögliche Brandschäden) unterstützen Kräfte der Autobahnmeisterei aktuell die Feuerwehrleute. Derzeit ist die Autobahn nach wie vor gesperrt, der Verkehr wird an der Ausfahrt Kirchroth abgeleitet. Die Autofahrer im Stau werden langsam über die Standspur an der Unfallstelle vorbeigeführt. 

Der Stau ist erheblich und reicht auch über die B20 hinaus. Auch in den Ortschaften entlang der Autobahn bis nach Wörth kommt es zu Behinderungen.

 
 
 

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