"Auch wenn es nicht immer einfach ist, wir müssen Zuversicht ausstrahlen", sagt Annette Hacker, Fachkrankenschwester für Anästhesie und Pflege an der Kreisklinik Bogen. Oft sieht sie, dass es dem Patienten schlechter geht, muss trotzdem Hoffnung und Ruhe vermitteln. Diesen Spagat auszuhalten sei nicht immer einfach. "Wir stehen selbst unter Druck, denn wir wollen, dass der Patient wieder gesund wird."

Die Arbeitsbelastung ist enorm. "Mindestens acht Stunden am Stück mit zwei Trinkpausen von einer Viertelstunde." Regelmäßig kommen Überstunden hinzu. Normal arbeiten auf der Bogener Intensivstation drei Pfleger in jeder Schicht, wegen Corona wurde die Anzahl auf vier Pfleger pro Schicht aufgestockt. In der Kreisklinik Mallersdorf wurde von zwei auf drei Pfleger in der Früh- und Spätschicht aufgestockt. "Und zusätzlich ist bis 23 Uhr ein Arzt da", sagt Christina Eder, Leiterin der Mallersdorfer Intensivstation.