Sie hatten schon fast mit einer Stichwahl gerechnet: Deshalb waren der amtierende Bürgermeister von Zwiesel, Franz Xaver Steininger, und seine Gegenkandidatin Elisabeth Pfeffer (CSU) am Sonntagabend nicht wirklich vom vorläufigen Ergebnis der Bürgermeisterwahl überrascht. Weil niemand der drei Kandidaten – außerdem stellte sich noch Entertainerin Gloria Gray zur Wahl – über 50 Prozent hatte, geht es am Sonntag, 11. Dezember, in die Stichwahl.

Steininger erhielt 2.279 Wählerstimmen (43,30 Prozent), Pfeffer 1.925 (36,58 Prozent) und Gray 1.059 (20,12 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag mit 5.286 abgegebenen Stimmen bei 66,12 Prozent. Gray gab sich trotz ihrer Niederlage gelassen: Sie habe einiges mehr erreicht, als erwartet. Natürlich hätte sie sich gewünscht, zu gewinnen, aber letztendlich entscheide der Wähler. Die drei Kandidaten hatten gemeinsam im zum Bersten vollen Sitzungssaal im Rathaus Zwiesel das Ergebnis der Wahl erwartet. Die Stimmung war ruhig und abwartend. Nachdem fünf der insgesamt neun Stimmbezirke ausgezählt waren, zeichnete sich das Ergebnis ab, auch in den folgenden gab es keine größeren Abweichungen der Prozentzahlen mehr.   

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