Zwiesel Bierkeller unter Leichenhaus: Veranstaltungen geplant

Schaurig schön werden die Krimilesungen im 40 Meter langen historischen Bierkeller bei Kerzenlicht. Foto: Haller

Es ist geschafft: Der Eingang zum Bierkeller unter dem Friedhof ist wieder begehbar - und soll in Zukunft auch für Veranstaltungen genutzt werden.

Zwiesel ist um eine weitere touristische Besucherattraktion reicher. Der etwa 40 Meter lange und gut drei Meter breite Bierkeller des 1841/42 erbauten Sommerkellers von Joseph Kammermayer – seit 1904 steht das städtische Friedhofsgebäude darauf – wurde für eine touristische Nutzung wieder begehbar gemacht. Nachdem die Führungen in den unterirdischen Gängen von Zwiesel ganzjährig bestens bei den Gästen ankommen, war die Idee, auch diesen Keller wieder für kleinere Veranstaltungen zu nutzen.

Der frühere Tourist-Chef Robert Kürzinger wandte sich an den Friedhofsbeauftragten Karl Stangl mit der Bitte, herauszufinden, ob eine Möglichkeit für eine Instandsetzung des Eingangs bestehe. Bei einer Begehung erzählte Stangl in seiner gewohnt humorvollen Art, wie er es trotz der Vorgabe des Bürgermeisters, für die Stadt Zwiesel eine kostenneutrale Lösung zu finden, geschafft hatte, das gewünschte Projekt zu realisieren.

Spätestens im Herbst, wenn das Wetter wieder unbeständiger wird, ist geplant, den Bierkeller zum Beispiel bei den kurzweiligen Friedhofsführungen mit einzubinden. Es sollen im Laufe des Sommers auch noch Bänke im Keller aufgestellt werden, denn Stadtführerin Marita Haller hat sich für den Keller unter dem Leichenhaus einen schaurigen Kurzkrimi einfallen lassen, den sie in Zukunft als weitere Touristenattraktion bei Kerzenlicht im Keller lesen will.

Ausführlich über die Planungen berichtet der Viechtacher Anzeiger in seiner Ausgabe vom Montag, 23. Mai.

 

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