Mit Tränen in den Augen driftet Olha Melnyk ab in die Gräuel des Krieges. Eigentlich hätte das Gespräch die Kampfhandlungen außer Acht lassen sollen, aber das Leid ist einfach zu groß. Stefanie Merl nimmt Olha an der Hand und spendet Zuversicht. Nonverbal - denn die Sprache, die Gastgeberin und Flüchtende verbindet, existiert nicht. Für die Empathie ist das jedoch völlig unerheblich, zu vertraut sind sich die beiden Familien inzwischen geworden.