Zwei Straubinger im PS-Rausch Himmelfahrtskommando auf der Autobahn

Zwei junge Männer aus Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen machten am Montag die Autobahnen A99 und A92 rund um München unsicher. (Symbolbild) Foto: imago

Himmelfahrtskommando am Montagnachmittag auf den Autobahnen A99 und A92 in Bayern! Dafür verantwortlich, zwei junge Männer aus Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen. Sie schossen in jeder Hinsicht übers Ziel hinaus.

Wohl zu viel "The fast and the furious" gesehen! Irre Szenen spielten sich am Montagnachmittag auf den Autobahnen A99 und A92 ab. Dort waren ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Straubing-Bogen und ein 27-Jähriger aus Straubing offenbar völlig im PS-Rausch. Im Bereich des Autobahnkreuzes München-Nord lieferten sie sich ein illegales Autorennen - bei den aktuellen Witterungsverhältnissen ein "Spiel" auf Leben und Tod. Das Gaspedal wurde auf Anschlag durchgetreten, dicht aufgefahren, rechts überholt, andere Verkehrsteilnehmer ausgebremst - nach eigenen Angaben, um mehr Platz auf der Piste zu haben. 

Das Kuriose: die beiden Sportautos, ein Nissan GT-R und ein Audi R8, gehörten den jungen Männern noch nicht mal. Sie hatten sich die Fahrzeuge zuvor extra in Rosenheim gemietet, um "mal richtig Spaß zu haben". Ein lebensgefährlicher Spaß. Ein Autofahrer hatte das wilde Szenario beobachtet und die Autobahnpolizei Hohenbrunn alarmiert. Kurz darauf nahm eine Zivilstreife die Verfolgung der beiden illegalen Rennfahrer aus Niederbayern auf und dokumentierte die irren Fahrmanöver auf Video. Erst auf einem Parkplatz der A92 auf Höhe des Flughafens München konnten die Raser gestellt werden. 

Dort wurden sie mit dem Videomaterial und folgenden Tatvorwürfen konfrontiert: Nötigung im Straßenverkehr durch dichtes Auffahren, Gefährdung des Straßenverkehrs durch Rechtsüberholen bei zu geringem Sicherheitsabstand, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch Ausbremsen anderer Verkehrsteilnehmer. Wie die beiden PS-Junkies gegenüber der Polizei locker-flockig einräumten, hätten sie andere Verkehrsteilnehmer ganz bewusst ausgebremst, um vor sich genügend freie Strecke für ein Beschleunigungsrennen zu haben. 

Und es kam noch dicker: wie sich herausstellte, hatte einer der beiden jungen Männer ohnehin nichts am Steuer zu suchen, da er bereits vor einiger Zeit seinen Führerschein hätte abgeben müssen. Diesem Fahrverbot war der Mann allerdings nicht nachgekommen. Er muss sich daher noch zusätzlich wegen Fahrens ohne Führerschein verantworten. 

 
 

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