Was lange währt, wird endlich gut: Diese Redewendung hat sich für Landau bewahrheitet. Der Kreistag hat am Dienstag bei vier Gegenstimmen die Bergstadt als Standort für die Umweltstation des Landkreises bestimmt. Ein Beschluss, der viel Vorarbeit und infolge der Corona-Pandemie auch einiges an Wartezeit erfordert hat. Auch die Stadt Dingolfing hatte ein Standortangebot unterbreitet. Der Kreistag kam mit der Entscheidung für Landau der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Struktur-, Umwelt- und Klimaschutz nach.

Das Vorhaben, die Umweltbildung im Landkreis zu intensivieren und ein eigenes Gebäude zu schaffen, hat schon unter dem vormaligen Kreistag Form angenommen. Ende 2019 hat man beschlossen, die staatliche Anerkennung als Umweltbildungsstelle und die entsprechende Förderung zu beantragen. Ende August hat das Umweltministerium bestätigt, dass der Landkreis den Titel "Umweltstation" führen darf.