Es war einer dieser Abende, an dem einfach alles zusammenlief für die Straubing Tigers. Obwohl sich Verteidiger Benedikt Schopper nach 40 Spielminuten darüber beklagte, dass die Hausherren viel zu oft in der Zone der Straubinger unterwegs waren, führte seine Mannschaft zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2:0. Am Ende hieß es gar 4:0 für die Niederbayern beim sichtlich verzweifelten Gastgeber aus Wolfsburg, der durch die Niederlage von Platz zwei auf Rang drei in der Tabelle abrutschte.

Die Grizzlys hatten sich an der weiter dezimierten Straubinger Defensive die Zähne ausgebissen. Kamen ihre Abschlüsse dennoch mal durch aufs Gehäuse der Gäste, war Tyler Parks zur Stelle. Der US-Amerikaner feierte im fünften Spiel für die Tigers bereits sein zweites Shutout. Durch den glatten Sieg in Niedersachsen sprangen die Tigers in der DEL-Tabelle gleich zwei Plätze nach oben auf Rang fünf.