Zum Valentinstag Wie Sie während des Lockdowns an Blumen kommen

"Von Herzen geschenkt" steht an dem Blumenstrauß vom Zentralverband Gartenbau anlässlich des Valentinstages. Wegen des Lockdowns ist es in diesem Jahr schwieriger, Blumen für die Liebsten zu besorgen. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Zum Valentinstag gibt es einen Lichtblick für Blumenhändler, sie dürfen am Sonntagvormittag ausnahmsweise trotz Corona-Lockdown Blumen verkaufen - allerdings nur zur Abholung im sogenannten "Click and Collect". Das hat die Staatsregierung am Dienstag entschieden. In unserem Überblick erklären wir, welche Möglichkeiten Verliebte haben, Blumen zu besorgen.

Erleichterung bei den Blumenhändlern: Zu einem der kaufstärksten Termine im Jahr dürfen sie laut einer neuen Vorschrift des Arbeitsministeriums ausnahmsweise am kommenden Sonntag öffnen, wie die Deutsche-Presse-Agentur am Dienstag berichtet. Allerdings müssen Händler und Kunden früh aufstehen, denn bis 12 Uhr müssen die Blumenläden wieder ihre Pforten schließen. Erlaubt ist außerdem nur die Vorbestellung und Abholung der Blumensträuße. Kunden dürfen sich vor dem Kauf nicht im Geschäft umsehen. 

Wem Sonntagvormittag zu knapp ist, für den haben wir in unserem Überblick alle Möglichkeiten, wie man die Blumen für den Liebsten bequem bestellen oder kaufen kann. 

Per "Click and Collect" bestellen

Viele Geschäfte bieten bereits seit Januar das sogenannte "Click and Collect" an. Dabei können Kunden die Händler per Anruf, WhatsApp-Nachricht oder E-Mail kontaktieren und Blumen vorbestellen. Der Händler teilt dem Kunden dann mit, zu welcher Zeit er seinen Strauß abholen kann. Über die Terminvergabe können die Geschäfte steuern, dass sich nicht zu viele Kunden gleichzeitig vor dem Laden treffen. Dank der neuen Vorschrift ist es außerdem auch möglich, Blumen für Sonntag vorzubestellen und sie dann erst am Sonntag beim Floristen abzuholen. 

Auch viele Gartencenter bieten inzwischen "Click and Collect" an. Kunden können dort digital oder telefonisch etwas aus dem Blumensortiment vorbestellen und später abholen. Die Regelung zur Sonntagsöffnung gilt dort jedoch nicht. 

Lieferaktionen verschiedener Städte in Ostbayern

Mehrere Städte bieten aber inzwischen auch einen Lieferservice an. In Straubing beispielsweise entstand Ende Januar die Aktion "Straubing Liefert". Händler, die an dieser Aktion teilnehmen, bringen dann die bestellten Waren zum Stadtmarketing in die Fraunhoferstraße. Das Stadtmarketing kümmert sich dann zusammen mit dem Taxiunternehmen "Gäubodentaxi" darum, dass die Ware an den Kunden geliefert wird.

Wer die Blumen noch am gleichen Tag erhalten will, der sollte beim Händler vor 13 Uhr bestellen, damit er die Ware rechtzeitig zum Stadtmarketing bringen kann. Dort erfolgt die Auslieferung ab 16 Uhr. Wer also den Blumenstrauß zum Valentinstag am Sonntag erhalten möchte, sollte die Blumen rechtzeitig noch bis Freitag bestellen. Ausgeliefert wird nämlich nur von Montag bis Samstag.

Auch das Stadtmarketing in weiteren Städten wie Deggendorf, Kelheim oder Landshut bietet den Verbrauchern einen Lieferdienst an. Wie genau das funktioniert, erfahren Kunden auf den Internetseiten des Stadtmarketings.

Die Tradition, seinen Liebsten am Valentinstag ein Geschenk zu machen, stammt eher aus dem angelsächsischen Raum. In Deutschland wurde sie in den vergangenen Jahrzehnten mit Werbung der Floristik- und Süßwarenindustrie gefördert.

Bestellen über die Blumenvermittlung

Eine weitere Möglichkeit, an Blumen pünktlich zum Valentinstag zu kommen ist die Blumenvermittlung über Fleurop. Dort kann der Kunde sich online einen Strauß zusammenstellen und bestellen. Das Unternehmen vermittelt die Bestellung dann weiter an lokale Blumenhändler, die den gewünschten Strauß dann an den Kunden zustellen. Da Fleurop auch Bestellungen bundesweit vermittelt, kann man seinen Schatz auch dann mit Blumen überraschen, wenn er weiter weg wohnt. 

Sträuße vom Wochenmarkt

In vielen Städten in Ostbayern wie in Straubing, Regensburg oder Landshut finden auch trotz Lockdown Wochenmärkte statt. Auch dort können sich Verliebte nach geeigneten Blumensträußen umsehen. Der Vorteil: Man kann sich direkt vor Ort von der Qualität und Optik der Blumen überzeugen und beraten lassen. 

Der Fachverband Deutscher Floristen empfiehlt auf seiner Webseite, Blumen so früh wie möglich vorzubestellen, da der Valentinstag zusätzlich zu den Beschränkungen durch den Lockdown auf einen Sonntag fällt. Besonders, wer auf den Blumenversand angewiesen ist, sollte die Lieferzeiten miteinkalkulieren. Wer zu spät bestellt, für den bleibt am Ende nur der Weg zur Tankstelle.

 

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