Berlin - Die private Krankenversicherung wird zum neuen Jahr teurer. Im Schnitt steigen die Beiträge nach einer Hochrechnung des Branchenverbands um 1,9 Prozent, wie ein Sprecher am Montag auf Anfrage sagte.

Für einen Großteil der rund 8,8 Millionen Versicherten dürfte es dabei keine oder geringe Anhebungen geben, für einzelne Versicherte könnten sie aber auch deutlich höher ausfallen.

Im Schnitt seien die Beiträge für Privatversicherte im Zehn-Jahres-Zeitraum zwischen 2009 und 2019 jährlich um 2,8 Prozent gestiegen, während es für gesetzlich Versicherte 3,3 Prozent gewesen seien. Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" darüber berichtet.