Selten hat der Titel ein Buch so gut beschrieben: „Ihr habt keinen Plan“. „Ihr“, das sind Erwachsene. Politiker, Firmenchefs, aber auch Eltern. Alle, die sich wenig bis gar nicht um die Zukunft Jugendlicher sorgen. Die Autoren nennen sie die Generation „not gonna happen“, weil sie ihnen schon auf viel zu viele Forderungen „not gonna happen“, „Das wird nicht passieren“ geantwortet hat. Selbst jedoch scheint diese Generation keinen wirklichen Plan zu haben.
Zweiter Teil des Titels: „Darum machen wir einen“. „Wir“, das sind die Autoren des Jugendrats der Generationenstiftung. Stellvertretend für alle Jugendlichen, die sich um ihre Zukunft sorgen. Der Plan hat zehn Teile mit 100 Forderungen.
Diese beginnen bei einem deutschen Kohleausstieg bis 2025 und einem Tempolimit auf Autobahnen, gehen über ein Verbot von Pestiziden und die Einführung eines europäischen Mindestlohns bis zum Ende deutscher Waffenexporte und einer Reformierung der Vereinten Nationen zum Weltparlament. Die Forderungen begründen die Autoren genau. Sie zeigen, wie sich dadurch Probleme lösen lassen. Ein echter Plan eben.