Zu viel Wind Einzelrennen der Biathlon-Damen verschoben

13.02.2018, Südkorea, Pyeongchang: Olympia, Biathlon, Verfolgung, 10 km, Damen, Medal Plaza: Laura Dahlmeier aus Deutschland jubelt über ihre zweite Goldmedaille bei der Medaillenvergabe auf dem Podium. Foto: Michael Kappeler/dpa

Die zweimalige Olympiasiegerin Laura Dahlmeier muss auf ihren nächsten Einsatz warten. Das Einzelrennen der Biathlon-Damen wurde auf Donnerstag verschoben.

Pyeongchang - Wegen anhaltend starker Winde wurde das Einzelrennen der Biathlon-Damen am Mittwoch abgesagt und auf Donnerstag verschoben. Damit kommt es am sechsten Olympia-Tag zu einem Biathlon-Doppel. Um 9:15 Uhr MEZ kämpfen zunächst die Skijägerinnen um die Medaillen, die Männer gehen um 12:30 Uhr MEZ in die Loipe.

"Grundsätzlich wollten wir nicht riskieren, bei Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu zehn Metern pro Sekunde unfaire Bedingungen für die Athleten zu haben, vor allem im Einzel - mit viermal Schießen und Strafminuten. Für morgen sind die Wettervorhersagen viel besser", sagte Nicole Resch, die Generalsekretärin des Biathlon-Weltverbandes IBU, der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch.

Neue Startnummern für die Athleten

Die siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier hätte über die 15 Kilometer mit der Nummer 34 starten sollen. Nun aber gibt es neue Startnummern. "Ich habe diese Entscheidung als Jury-Mitglied mitgetragen. Wir werden jetzt noch mal trainieren, um auch die entsprechende Vorbelastung zu haben. Der Wettkampf wird noch mal neu ausgelost", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Die deutschen Männer starten ohne Benedikt Doll, den Olympia-Dritten in der Verfolgung. Den Platz des Schwarzwälders nimmt Debütant Johannes Kühn ein. Zudem kämpfen über die 20 Kilometer Sprint-Olympiasieger Arnd Peiffer, Simon Schempp und Erik Lesser, der in Sotschi vor vier Jahren Silber im Klassiker holte, um die Medaillen.

 
 
 

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