Zu Gast in Suhl Die Roten Raben wollen ins Pokal-Halbfinale

Die Roten Raben Vilsbiburg gastieren zum Pokal-Viertelfinale in Suhl. Foto: Hermann Boxleitner

Gelingt den Roten Raben der Sprung ins Halbfinale des DVV-Pokals? Diese Frage wird am Samstag um 19 Uhr im Viertelfinal-Match beim VfB Suhl LOTTO Thüringen beantwortet.

Geht man nach der Papierform, gelten die Gäste aus Niederbayern in diesem K.o.-Spiel als leichter Favorit; rangieren sie doch in der aktuellen Bundesliga- Tabelle als Sechster in der Mitte des Feldes, während sich die VfB-Damen als noch siegloses Schlusslicht den Saisonauftakt sicher anders vorgestellt haben.

Vom Personal her ist den Thüringerinnen jedenfalls eine Menge mehr zuzutrauen, weshalb Raben-Cheftrainer Timo Lippuner eindringlich warnt – vor dem Gegner und dessen stimmungsvoller Heimspielstätte: „In der Wolfsgrube ist Suhl stark und nicht einfach zu bezwingen!“ Das haben auch Schwerin und Dresden bei ihren 3:1-Siegen zu spüren bekommen; die Sächsinnen schrammten bei einem 28:26-Satzgewinn nur hauchdünn am Verlust mindestens eines Punktes vorbei. Im RabenNest geht man davon aus, dass die Truppe um Urgestein Claudia Steger angesichts des enttäuschenden Liga- Starts umso mehr alles in die Waagschale werfen wird, um im Pokal den Befreiungsschlag und somit die Trendwende zu schaffen.

Die derzeitige Situation der Thüringerinnen explizit als Warnung vor einem heißen Tanz in der berüchtigten Wolfsgrube zu verstehen, ist also das Gebot der Stunde für die Schützlinge von Timo Lippuner, der aber andererseits keinen Zweifel an den eindeutigen Absichten seiner Damen lässt: „Unsere Marschroute ist klar. Wir wollen ins Halbfinale!“

Wie der Coach berichtet, habe man Suhl „sehr detailliert analysiert“ und sich mit spezifischem Training im eigenen Angriff sowie in Block/ Feldabwehr auf den Gegner vorbereitet. „Wir haben“, so Lippuner, „viel an der Effizienz in den einzelnen Spielsituationen gearbeitet und wollen dies erfolgreich umsetzen.“ Nachdem es zuletzt beim 2:3 in Straubing ein „großes Auf und Ab“ gab, soll diesmal eine verbesserte Konstanz der Schlüssel zum angestrebten Pokalerfolg sein.

Im RabenNest sind alle Kräfte an Bord. Die Fahrt nach Suhl tritt der komplette 14er- Kader an, dazu ein gut besetzter Schlachtenbummlerbus. Übrigens: Nur 22 Stunden nach dem Duell zwischen Suhl und Vilsbiburg erfährt der Sieger schon seinen Gegner im Halbfinale; bis zur Auslosung am Sonntag um 17 Uhr werden auch die drei anderen Viertelfinal-Paarungen zwischen Dresden und Aachen, Stuttgart und Erfurt sowie Potsdam und Schwerin absolviert sein. Termin für das Halbfinale ist am 11. Dezember, das Endspiel steigt am 16. Februar 2020 auf der großen Bühne der Mannheimer SAP- Arena.

 

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