Zu Frauenanteil unter Professoren Bernd Sibler: "Wir müssen besser werden"

"Bis jetzt gibt es nur eine politische Forderung und kein Konzept", sagt Bayerns Wissenschaftsminister zum Thema Uniklinik Passau. Foto: Dr. Gerald Schneider

Seit November ist Bernd Sibler aus Plattling (Landkreis Deggendorf) bayerischer Wissenschafts- und Kunstminister. Sein neues Ressort ist dem früheren Kultusminister nicht wirklich neu, war er doch jahrelang Vorsitzender des entsprechenden Ausschusses im Landtag und dann Staatssekretär. Im Interview mit unserer Zeitung macht der CSU-Politiker deutlich, dass ihm der geringe Anteil an Frauen unter den Professoren in Bayern ein Dorn im Auge ist. Den Campus Straubing der Technischen Universität München (TUM) und die Hochschulen in Landshut und Deggendorf sieht er gut aufgestellt.

Herr Staatsminister, wie zufrieden sind Sie mit dem Haushalt für Ihr Ressort, wenn man allein anschaut, welchen Sanierungsstau Sie bei Ihren vielen Gebäuden haben?

Sibler: Sehr zufrieden. Wir haben den zweithöchsten Zuwachs in der Geschichte meines Ministeriums seit Mitte der 1990er-Jahre: ein Plus von über acht Prozent. Das liegt deutlich über der durchschnittlichen Zuwachsrate des gesamten Haushalts. Ganz besonders kräftig gestiegen sind die Baumittel für mein Ressort. In den letzten zehn Jahren hatten wir einen gesicherten Betrag von 400 Millionen Euro zur Verfügung. Den haben wir für 2019 auf 505 Millionen und für 2020 auf 570 Millionen gesteigert. Und: Wir haben eine ganze Menge Personalstellen dazubekommen. Allein der Campus Straubing der TUM bekommt zwölf neue Stellen. Ein großer Brocken im Haushalt ist zum Beispiel die Unimedizin in Augsburg. Wir werden dort im Wintersemester mit 84 neuen Medizin-Studienplätzen beginnen, im Endausbau werden es rund 1.500 Studenten sein.

Sie müssen ja nicht nur die neue Uniklinik Augsburg auf den Weg bringen, sondern auch die neue Technische Universität Nürnberg, eine neue Fakultät für Luftfahrt, Raumfahrt und Geodäsie der TUM für das Raumfahrtprogramm "Bavaria One", einen neuen Medizincampus in Bayreuth oder eine neue Fakultät für Lebenswissenschaften in Kulmbach. Kommen Sie da mit dem Geld überhaupt zurande?

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