Zerstörung nach Wirbelsturm Trump besucht Tornado-Gebiete im US-Staat Tennessee

Passanten gehen an der stark beschädigten Hopewell Missionary Baptist Church in Nashville vorbei. Foto: Mark Humphrey/AP/dpa/dpa

Ein Wirbelsturm zog am Dienstag über Tennessee hinweg und hinterließ viel Zerstörung. Präsident Trump will sich nun ein Bild von der Lage machen.

Nashville/Washington - US-Präsident Donald Trump besucht heute die von einem tödlichen Tornado heimgesuchten Gebiete im Bundesstaat Tennessee.

Der Wirbelsturm hatte dort am Dienstag schwere Schäden angerichtet und mindestens 24 Menschen das Leben gekostet. Der Gouverneur von Tennessee, Bill Lee, sprach von einem "tragischen Tag" und "herzzerreißender" Zerstörung.

Der örtliche Katastrophenschutz hatte erklärt, bei rund 70.000 Menschen in der Stadt Nashville und in angrenzenden Gebieten sei der Strom ausgefallen. Viele Häuser, Gebäude, aber auch Straßen und Brücken wurden schwer beschädigt. Viele Bäume knickten um.

Trump hatte umgehend angekündigt, in das Katastrophengebiet in dem südöstlichen Bundesstaat zu reisen. Er sagte, die ganze Nation trauere nach dem "sehr schrecklichen" und "teuflischen" Tornado mit den Betroffenen. Die Regierung werde auch beim Wiederaufbau helfen, versprach er. Ein Programm oder ein genauer Zeitplan für Trumps Besuch lagen zunächst nicht vor.

Der Präsident ist nach Naturkatastrophen regelmäßig in betroffene Gebiete gereist, um mit Helfern, Behördenvertretern und Opfern zu sprechen. Derzeit steckt Trump im Vor-Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl Anfang November. Der Tornado hatte Tennessee am "Super Tuesday" getroffen, dem wichtigsten Tag der US-Vorwahlen mit Abstimmungen in 14 Bundesstaaten, darunter Tennessee.

 

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