Zandt Feuerwehr muss im eigenen Gerätehaus löschen

Brand am Feuerwehrgerätehaus in Zandt: Das Löschgruppenfahrzeug konnte nicht mehr aus der Halle gefahren werden und wurde enorm beschädigt. Foto: R. Richter

Gebäude und Löschfahrzeug von den Flammen stark beschädigt - Ursache unklar

Schrecksekunde am Sonntag für die Aktiven der Feuerwehr Zandt: Gegen 15.30 Uhr wurde diese zusammen mit weiteren Feuerwehren aus der Umgebung zu einem Brand alarmiert, der am eigenen Gerätehaus ausgebrochen war. Den Einsatzkräften gelang es dabei, zwei der drei Einsatzfahrzeuge aus der Halle zu fahren. Ein weiteres Löschfahrzeug sowie das Gebäude selbst nahmen durch die Flammen großen Schaden.

Gegen 15.30 Uhr hatte die Leistelle in Regensburg den Alarm ausgelöst und neben den Kräften aus Zandt auch weitere Feuerwehren aus der näheren Umgebung sowie der Stadt Cham alarmiert. Die Kräfte versuchten, so ein sichtlich ergriffener Kommandant Thomas Zankl vor Ort, die beiden neueren Fahrzeuge aus der Halle zu fahren sowie Schutzkleidung und Inventar soweit es ging vor dem Flammen zu retten. Zeitgleich wurde von außen ein intensiver Löschangriff eingeleitet. Unterstützt wurde die Zandter Feuerwehrleute durch die nach und nach eintreffenden Feuerwehren.

Die Flammen selbst waren dann relativ schnell gelöscht, während zeitgleich versucht wurde, soviel als möglich an Inventar, teils schon vorbereitet für den Umzug ins neue Gerätehaus, aus der Halle zu schaffen. Währendessen waren Atemschutzgeräteträger eingesetzt, um die Flammen und letzte Glutnester zu löschen. Zu Hilfe kam dabei die Drehleiter aus Cham sowie der rückseitig mögliche Zugang auf die Dachflächen, der über tragbare Leitern sichergestellt wurde. Löschwasser konnte die Aktiven aus dem Hydrantennetz entnehmen. Der Straßenabschnitt war während der Löscharbeiten komplett gesperrt.

Einer der Feuerwehrleute wurde vom Rettungsdienst versorgt und dann mit einer Rauchgasinhalation ins Krankenhaus transportiert, wie Rettungsdienstleiter Michael Daiminger informierte. Die Brandursache konnte von Kreisbrandrat Michael Stahl und Bürgermeister Ludwig Klement ebenso wie von den ermittelnden Polizeibeamten vor Ort noch nicht definiert werden, ebenso wenig die Schadenshöhe. Diese dürfte allerdings enorm sein, nachdem neben zahlreichem Inventar auch das Löschgruppenfahrzeug vom Feuer betroffen ist.

 
 

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