Zahlreiche Anrufe Betrüger kundschaften Regensburg aus

Auch am heutigen Dienstag stehen die Telefone bei zahlreichen Regensburger Bürgern nicht still. Denn einmal mehr versuchen Betrüger ihr Glück. (Symbolbild) Foto: Stefan Karl

Auch am Dienstag stehen bei zahlreichen Regensburger Bürgern die Telefone nicht still. Denn wieder einmal versuchen Betrüger ihr Glück. Dabei geben sie sich entweder als Polizisten oder als Familienangehörige aus. 

Wie die echte Regensburger Polizei berichtet, ist es auch im Laufe des Dienstags wieder zu zahlreichen Anrufen von Betrügern gekommen. Beleibe kein neues Phänomen. Eher eine unendliche Geschichte. Und dennoch fallen immer noch Menschen auf die Masche der Betrüger herein. So auch am vergangenen Wochenende in Regensburg, als ein 87-jähriger Rentner um rund 30.000 Euro "erleichtert" wurde. 

Auch am heutigen Dienstag versuchen die Betrüger wieder in Regensburg ihr Glück. "Ein Teil der Anrufer gibt sich als Kriminalpolizeibeamte aus. Sie täuschen vor, es habe eine Festnahme gegeben und dabei seien Informationen über Vermögensverhältnisse der Angerufenen bekanntgeworden", berichtet ein Polizeisprecher. Das Ziel ist klar: Die Betrüger erhoffen sich dadurch eine Auskunft über die tatsächlichen Vermögensverhältnisse ihrer Opfer. 

Doch nicht nur als falsche Polizisten geben sich die Ganoven am Telefon aus. Auch als Familienangehörige oder deren Bevollmächtigte. Dabei täuschen sie meist eine erfundene Notsituation vor, in der sie dringend Geld benötigen würden. 

Ähnlich erging es einer 56-jährigen Frau am gestrigen Montag im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Sie war auf den Anruf eines falschen Polizisten hereingefallen und hatte einem fremden Mann vor ihrer Haustür 50.000 Euro in bar überreicht. Auch in diesem Fall ermittelt jetzt die Regensburger Kripo.

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