YouTube-Tipp „ThePETEBOX“ ist ein musikalischer Allrounder

Hier ist Multitasking gefragt. Peter Sampson singt Ton- und Textpassagen ein und verändert diese mit einem Audio-Effektgerät (links). Gleichzeitig speichert und spielt er mit einer Loopstation einzelne Tracks ab. Foto: Youtube/ThePETEBOX

„ThePETEBOX“ ist ein musikalischer Allrounder und ein Live-Loop-Beatbox-Künstler. Was er macht, wirkt wie Zauberei.

Alles was man hört, ist seine Stimme, oder besser gesagt: Seine Stimme macht alles, was man hört. Denn nicht immer ist es Gesang. Die Interpretationen von Peter Sampson beginnen mit einem Ton und enden in einem Feuerwerk immer wieder kehrender Tonpassagen. Diesen ersten und alle folgenden Töne nimmt „ThePETEBOX“ auf, speichert sie und legt sie übereinander.

Er nimmt jedes Lied immer wieder neu auf

Peter Sampson ist ein britischer Live-Loop-Beatbox-Künstler, wie er sich selbst beschreibt. Mit seiner Kunst gewann er die BBC Radio 1 Beatbox Championchip 2005. Seitdem spielt er auf Festivals und Shows in den USA, Australien, Südafrika und auch in Deutschland.

Bei seinen Live-Auftritten nimmt er jedes Mal jedes Lied wieder neu auf. „Live-to-Tape“ sozusagen. Was neben seiner Stimme essenziell für seine Art von Musik ist: eine Loopstation. Schicht für Schicht bekommen seine Interpretationen dadurch mehr Fülle und Individualität.

Warum man „ThePETEBOX“ nicht nur hören, sondern vor allem auch sehen sollte, ist einfach: Sein Talent kommt erst bei der Performance richtig zum Ausdruck. Hört man ihn nur, glaubt man nicht, dass er alleine mit seiner Stimme so Musik macht. Seine Videos zeigen die Entstehung der Aufnahmen vom ersten Ton an. Die Kamera schwenkt dabei zwischen dem Mikrofon und Peter Sampson, seinen Fingern auf einem Kaoss Pad – einem Audio-Effektgerät – und den Fußpedalen der Loopstation, mit denen er eine Aufnahme startet, stoppt oder einspielt.

Eine Songpalette aus Samples, Cover und eigenen Liedern

Die Stücke von „ThePETEBOX“ sind genreübergreifend. So wird aus „Sweet Dreams“ von den Eurythmics und „Satisfaction“ von Benny Benassi „Sweet Satisfaction“. Peter Sampson covert auch Rihannas „Diamonds“ oder „The Pink Panther“. Hier erzeugt er die Trompetentöne täuschend echt mit seiner eigenen Stimme. Aber er schreibt auch eigene Lieder.

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